Stellungnahme des Stadtsportbundes Krefeld e. V. zur Situation der Sportstätten in Krefeld

 

 

Sportstadt Krefeld?

Schon lange klagen sowohl die Sportvereine als auch die Schulen über die zum Teil unzumutbaren Zustände der Sportanlagen in Krefeld.

Nachdem die mehr als kritischen Zustände der Rheinlandhalle und der Werner-Rittberger-Halle, durch professionelle Gutachten belegt, die akute Gefährdung für den Eissport in Krefeld deutlich gemacht haben, nachdem durch die Erfolge des KFC Uerdingen der marode Zustand der Grotenburg und die mit Investitionen im Umfang eines zweistelligen Millionenbetrags erforderliche Sanierung für eine emotional geführte Diskussion in der Krefelder Öffentlichkeit gesorgt hat, steht nun das bereits vor Jahren für viel Geld überholte Hallenbad im Badezentrum Bockum vor dem Aus.

Doch der Zustand dieser Sportanlagen ist nur die Spitze des Eisbergs. Wer sehenden Auges durch die Sporthallen und die offenen Sportanlagen der Stadt geht, sieht sofort den unglaublichen Sanierungsstau, der in den vergangenen 30 Jahren entstanden ist. An dieser Stelle soll nur kurz an die in der letzten Hallensaison gesperrten Sporthallen am Berufskolleg Glockenspitz und am MSM-Gymnasium in Fischeln erinnert werden, weil es dort durch die Decke tropfte. Die Fußballvereine hatten zahllose Spielausfälle und Spielverlegungen und Absagen von Trainingszeiten zu beklagen, weil die Plätze unter Wasser standen. Von alten Fenstern wie in der Halle Glockenspitz, die bald aus dem Rahmen zu fallen drohen, sowie von unzumutbaren Umkleidegelegenheiten und Sanitäreinrichtungen auf unseren Sportplätzen und in unseren Sporthallen gar nicht erst gesprochen.

Auf die nationalen und internationalen Erfolge von Krefelder Sportlerinnen und Sportlern kann Krefeld stolz sein. Wenn allerdings nicht umgehend viel Geld für die Instandsetzung und den Neubau von Sportstätten in die Hand genommen wird, werden solche Erfolge zukünftig nicht mehr gefeiert werden können. Die Arbeit der Stützpunktvereine in den unterschiedlichen bisher sehr erfolgreichen Sportarten in Krefeld ist zwingend auf intakte und den Erfordernissen des modernen Sports angepasste Sportstätten angewiesen. Dies gilt gleichermaßen auch für das sowohl vom LSB NRW als auch von der für die Sportentwicklung in NRW zuständigen Staatskanzlei als innovativ und Erfolg versprechend gelobte „Netzwerk Krefelder Schulen zur Förderung von Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern“.

Den gleichen Anspruch haben aber auch alle in Krefeld Sport treibenden Bürgerinnen und Bürger, angefangen vom Kindergartenkind über die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen bis zum Freizeitsportler auch im hohen Alter. Eine Mammutaufgabe, zu deren Bewältigung ein intelligenter Plan, nennen wir ihn ruhig „Masterplan“, gehört. Ohne externe Expertise scheint die Entwicklung eines solchen Plans nicht möglich zu sein. Stadtverwaltung, Stadtsportbund und auch die politischen Entscheider im Rathaus sind damit überfordert. Krefeld muss sich von außen helfen lassen, denn dieser Prozess ist nicht von heute auf morgen zu bewältigen, er ist langfristig angelegt. Der SSB sieht seine Rolle in diesem Prozess als legitimer Interessenvertreter der Krefelder Sportvereine.

Kurzfristig müssen jedoch in Bezug auf den Schwimmsport bzw. zur Herstellung und Sicherung der Schwimmfähigkeit der Krefelder Bevölkerung  Entscheidungen getroffen werden. Man kann nicht auf der einen Seite über den hohen Anteil an Nichtschwimmern oder an unsicheren Schwimmern am Ende der Grundschulzeit klagen und Programme zum Erlernen des Schwimmens in Kindergärten mit finanzieller Unterstützung durch Stiftungen und Krankenkassen auflegen. Man kann nicht dafür werben, dass die Sportjugend im Stadtsportbund in Zusammenarbeit mit Sportvereinen zur personellen Absicherung des Schwimmunterrichts in Schulen beiträgt, wenn andererseits keine Schwimmzeiten zur Durchführung des Unterrichts vorhanden sind. Schwimmen ist eine der Grundsportarten. Schwimmen ist für alle Bevölkerungsschichten wichtig und muss gerade für die 25% Krefelder Kinder, die von Armut bedroht sind, angeboten werden können. Denn Schwimmfähigkeit ist –wie der Sommer 2018 wieder schmerzlich deutlich gemacht hat lebensnotwendig, weil lebensrettend.

Ein Hallenbad in der Größe des Bades in Bockum ist sowohl für die Durchführung des laut Sportlehrplan aller Schulformen zwingend durchzuführenden Schwimmunterrichts wie auch für den Sportbetrieb der Schwimmvereine aller Art unverzichtbar. Kurzfristige Überbrückungsmaßnahmen wie z.B. verlängerte Öffnungszeiten anderer städtischer Bäder oder die Nutzung von privaten Schwimmbädern oder von Bädern anderer Kommunen beseitigen nicht das Kernproblem.

Für die Sicherung des Eissports hat der Rat der Stadt Krefeld erfreulich schnell eine Überbrückungsentscheidung getroffen. Für den Erhalt des Profifußballs am Standort Grotenburg gab es ebenfalls eine breit getragene politische Entscheidung. Da sollte es doch auch eine große Mehrheit im Rat der Stadt Krefeld für ein eindeutiges und schnell ausgesprochenes Bekenntnis zum Erhalt des Schwimmsportzentrums in Bockum mit einem Hallenbad geben. Ob der Denkmalschutz bei der Entscheidung über Sanierung oder Neubau eine Rolle spielen sollte, mag man infrage stellen. Wie sich Horst-Lothar Wolf, der leider gerade verstorbene Verfechter eines Neubaus mit großem Weitblick entscheiden würde, steht außer Frage.

Der geschäftsführende Vorstand des SSB Krefeld

110 Jahre Spiel und Sport 08 Krefeld e. V.

Ein 110-jähriges Vereinsjubiläum feierte der Verein Spiel und Sport 08 Krefeld e. V. (SuS) am Samstag, dem 25. August.

Im Vereinsheim an der Horkesgath empfing der Vorsitzende des Vereins, Egon Düster, den Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer, die Bundestagsabgeordnete Kerstin Radomski und Vertreter anderer Sportvereine sowie die stellvertretende Vorsitzende des Stadtsportbundes, Cordula Meisgen.

Ebenfalls zum Empfang geladen waren Nicole Anyomi, die in ihrer Jugend bei SuS Fußball gespielt hat und inzwischen beim Bundesligisten SGS Essen spielt und bereits einige Spiele in U-Nationalmannschaften absolvierte,  und Michael Kurtz (Vorsitzender des Jugendausschusses im Fußballverband Niederrhein e.V.), der überbrachte einen Scheck für den Verein eine “Ausbildungsprämie”.

 

vl: C. Meisgen, M. Kurtz, OB Meyer, E. Düster, N. Anyomi, F. Dahlschen, K. Radomski

 

“Wir im Quartier” machte Alt und Jung viel Spaß

Der Aktionstag “Wir im Quartier”, veranstaltet von der Quartiersentwicklung südliche Innenstadt und dem Stadtsportbund Krefeld, war ein voller Erfolg.

Pünktlich um 10 Uhr begann die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Frühstück von Senioren und Kita Kindern im Hansa Centrum.

Über die gesamte Veranstaltung wurde das Ziel – Senioren und Kinder zum Miteinander anzuregen – bestens erreicht. Ob beim Singen, Sitzgymnastik, autogenem Training, Tischtennisspielen oder im Rollstuhlparcour (organisiert vom Behinderten- und Rehasportverband). Auch das Vorlesen der Lieblingsgeschichten durch die Senioren und Mitarbeiter der Bookbikes der Mediothek Krefeld wurde sehr gerne angenommen.

Der Dank geht an alle ehrenamtlichen Helfer aus dem Quartier, den teilnehmenden Sportvereinen (Sport für aktive Bürger Krefeld, Fischelner TV, KSV Germania Krefeld, TC Seidenstadt), dem Kommunalen Integrationszentrum, der Mediothek und der Gesundheitskasse AOK, die durch Frau Doris Balster für das gemeinsame Frühstücken und dem Mittagssnack sorgte.

Presseberichte lesen Sie >> hier

       

 

 

 

 

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Jetzt anmelden! Es sind noch Plätze frei für folgende Fortbildungen:

 

Vertiefung Feldenkrais® Methode (Teil 2: Rücken, Schultern und Nacken)

Bewusstheit durch Bewegung (Kursnummer G 2018 – 24203)

(Der Teil 2 ist auch ohne Teil 1 buchbar!)

 

Die Feldenkrais Methode ist ein sanfter Weg, Haltung, Beweglichkeit und Koordination zu verbessern. Sie liegen auf dem Boden und führen leichte, angenehme Bewegungen, die verbal angeleitet werden, mit kleinen Variationen aus.

Neue Bewegungsmöglichkeiten bereichern und erleichtern den Alltag und regen weitergehende Lernprozesse an.

Termin: 01.09. 2018 10 – 17 Uhr

 

Stress lass nach – Umgang mit Stress und das Erlernen von Entspannungstechniken (Kursnummer G 2018 – 24006)

Eine sinnvolle Ergänzung zu Sport und Bewegung sind das Bewusstwerden von Stressauslösenden Situationen / Stressoren und das Erlernen von Entspannungstechniken.

In dieser Veranstaltung werden die Ursachen und die Auswirkungen von Stress beleuchtet und darüber hinaus erlernt, wie eine Entspannung gezielt herbeigeführt wird.

Neben den klassischen Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung werden auch Achtsamkeitsübungen, Kurzmeditationen und Traumreisen vorgestellt.

Termin: 06. und 07.10.2018 10 – 17 Uhr

 

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Aktionstag „Wir im Quartier“ im Hansa Centrum

Generationentreffen im Hansa Centrum am 15.08.18

Stadtsportbund Krefeld und Quartiersentwicklung Krefeld Südliche Innenstadt bewegen Menschen im Quartier.

v. links: S. Schilling (Quartiersentwickler Südliche Innenstadt), D. Balster (AOK) und J. Sattler (Geschäftsführer SSB Krefeld)

Beim Aktionstag

„Wir im Quartier“ am 15.08.18 wird das Hansa Centrum zwischen 10 und 15 Uhr zum Bewegungs- und Begegnungszentrum.

Die Veranstaltung findet im Programm „Bewegt ÄLTER werden“ des Landessportbund statt und hat besonders Kita-Kinder und Senioren aus dem Quartier im Fokus.

So stehen Angebote auf dem Programm, die beide Altersgruppen zum Miteinander anregen und mitnehmen.

Den Ablaufplan finden Sie hier Weiterlesen