Sportabzeichen-Abnahme kann eingeschränkt wieder erfolgen

Das Deutsche Sportabzeichen kann ab dem 04.06.2020 wieder in Krefeld abgelegt werden. Der Stadtsportbund führt die Abnahme unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften einmal wöchentlich auf der Hubert-Houben-Kampfbahn in Krefeld durch. Ebenfalls kann nach vorheriger Absprache die Schwimmübung im angrenzenden Schwimmbad der SVK abgenommen werden. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Bitte melden Sie sich bei Interesse beim Stadtsportbund Krefeld unter info@ssb-krefeld.de oder unter 02151/86-4860 an.

Corona-Gesetz – Veränderungen im Vereinsrecht –

Liebe Vereinsvertreter*innen,

bereits seit Anfang März zeichnen sich für viele Vereine Probleme ab, die dann ab Mitte März durch behördliche Entscheidungen eine andere Dimension erreichten. Sie können neben dem normalen Vereinssport auch keine Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen stattfinden lassen. Der Bundestag hat ein Gesetz zur Abmilderung der Folgen des COVID-19-Pandemie im Zivil-Insolvenz- und Strafverfahrensrecht („Corona-Gesetz“) erlassen. Seit dem 28.03.2020 ist dieses auch im Vereinsrecht in Kraft getreten.

Ein paar wichtige Hinweise zum Corona-Gesetz

das Gesetz finden Sie hier

Zu beachen ist, dass es sich lediglich um eine Zusammenfassung handelt, die zur Information der Vorstände unserer Mitgliedsvereine dient. Einen Anspruch auf Vollständigkeit und rechtliche Sicherheit besteht nicht.

Bitte sehen Sie von einer Vervielfältigung oder Weiterleitung an ihre Mitglieder ab.

Zu beachten ist ebenfalls, dass die Zusammenfassung aus einem besuchten Webinar der DOSB Führungsakademie entstanden ist. Sie haben natürlich ebenfalls die Möglichkeit, ein solches Seminar zu besuchen (https://www.fuehrungs-akademie.de/weiterbildung/weiterbildungen-und-seminare/weiterbildung/webinar-corona-virus-bundestag-beschliesst-aenderungen-im-vereinsrecht-im-eilverfahren-2-zusatztermin )

 

Sportausschuss beschließt umgehende Auszahlung der Sportfördermittel

Nach dem am 11. Mai 2020 die ersten Lockerungen im Breiten- und Freizeitsport umgesetzt wurden, folgte in der vergangenen Woche ein weiterer Lichtblick für die Krefelder Sportvereine.

Um die Vereine finanziell zu entlasten hat der Sportausschuss am 12. Mai 2020 entschieden, die Sportfördermittel 2020 vorzeitig an die Vereine auszuzahlen. Für die einstimmigen Beschlüsse bedankt sich der SSB Krefeld bei allen Ausschussmitgliedern.

  1. Die Vereine erhalten wie im Vorjahr 4,50 Euro für jedes jugendliche Mitglied sowie 46,50 Euro für jede(n) Übungsleiter*in.
  2. Ebenfalls deutlich früher erhalten Vereine, welche Krefelder Bezirkssportanlagen in Eigenregie führen, ihren Unterstützungszuschuss von 25.000 Euro für energetische Mittel ausgezahlt. Dies bedeutet neben den herkömmlichen Nebenkostenzuschüssen ein Aufschlag von 13,06 Prozent.
  3. Als besondere Soforthilfe-Sondermaßnahme besteht für Vereine, die durch die derzeitige Corona-Krise eine finanzielle Unterdeckung erwarten, bzw. bereits erfahren haben, ab sofort die Möglichkeit, einen finanziellen Zuschuss zu beantragen:

Geholfen werden soll Sportvereinen, denen durch die Corona Krise eine wirtschaftliche Planunterdeckung droht, bzw. schon eingetreten ist. Weiterlesen

Verlängerung für „Soforthilfe Sport“ bis zum 15. August 2020

Alle Sportvereine in NRW, die durch die Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommen, können sich weiterhin bis zu je 50.000 Euro sichern: Das laufende Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ der Landesregierung, das bislang bereits für über 450 Vereine wertvolle finanzielle Unterstützung geleistet hat, wird um drei Monate verlängert. „Mit diesem Schritt zeigt sich die Landesregierung einmal mehr als verlässlicher Partner für Sportvereine und -verbände in NRW“, sagt LSB-Präsident Stefan Klett, „sie ist somit unserer Bitte um Verlängerung des Programms, das für den Erhalt unserer vielfältigen Sportlandschaft wichtig ist, schnell und unbürokratisch nachgekommen.“ Anträge können ausschließlich online über das »Förderportal des Landessportbundes NRW gestellt werden.

Coronavirus: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen:

 

 

 

Alle weiteren wichtigen Informationen zur Coronavirus-Pandemie finden Sie >> hier

 

Kann der Sportbetrieb sofort wieder aufgenommen werden? Sind die Sportanlagen ab sofort wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet?

Grundsätzlich sind die Sportanlagen wieder geöffnet, unter der Voraussetzung, dass die Stadtverwaltung diese für den Sportbetrieb wieder freigegeben hat.

Laut CoronaSchVO gilt folgendes:

Grundsätzlich ist gem. § 4 Abs. 1 CoronaSchVO jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen weiterhin untersagt.

In den neu hinzugefügten Absätzen 4 und 5 CoronaSchVO werden allerdings die folgenden Ausnahmen ab sofort zugelassen: der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeit-, bzw. Vereinssport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen (wie beispielsweise der Krefelder Bezirkssportanlagen und des Elfrather Sees) sowie im öffentlichen Raum. Dies setzt voraus, dass der Sport- und Trainingsbetrieb kontaktfrei durchgeführt wird, geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstandes von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind.

Ferner sind der Reitsport, Reitunterricht, Voltigieren und Kutschfahrten auch in Reitschulen, Reithallen und sonstigen nicht unter freiem Himmel befindlichen Reitsportanlagen zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstandes von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind.

 

Können in Krefeld die Sporthallen wieder genutzt werden?

Die Nutzung der jeweiligen Sporthallen ist durch den Fachbereich Sport und Sportförderung abzufragen. Als Ansprechpartner der Sportverwaltung der Stadt Krefeld steht Ihnen Herr Kannenberg unter der Rufnummer 02151 – 86 34 21, E-Mail: timo.kannenberg@krefeld.de , zur Verfügung.

 

Ist das Fußballtraining – sofern das Training kontaktfrei stattfindet ab dem 11.05.20 oder erst ab dem 30.05.20 wieder möglich?

 Sofern das Training unter Einhaltung der Abstandsregeln durchgeführt wird, sowie geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts getroffen wurden, ist das Fußballtraining im Breiten- und Freizeit-, bzw. Vereinssport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen ab sofort wieder möglich. Setzen Sie sich mit dem Vereinsvorstand in Verbindung, um zu erfahren, wie dies im Einzelfall gehandhabt wird.

 

Benötigt mein Verein eine behördliche Genehmigung zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs?

Die Sportausübung nach § 4 Abs. 4 und 5 CoronaSchVO bedarf keiner vorherigen Genehmigung.

 

Dürfen Dusch-, Waschräume etc. wieder geöffnet werden?

Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt.

 

Können die öffentlichen Toiletten auf den Sportanlagen genutzt werden?

Die öffentlichen Toiletten (nicht Spielertoiletten!) auf den Anlagen können genutzt werden, nicht zuletzt um den Trainingsteilnehmenden die Durchführung der einschlägigen Hygienemaßnahmen (Hände waschen mit Seife) zu ermöglichen.

 

Welche Vorkehrungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz muss der Verein treffen? 

  • Der Reinigungs- und Desinfektionsplan des Vereins ist aktualisiert/erweitert und neu beschlossen.
  • Folgende Hygieneausrüstung liegt in ausreichendem Umfang vor (bei kommunalen Sportstätten liegt die Verantwortung teilweise beim Träger):

О Flächendesinfektionsmittel

О Handdesinfektionsmittel mit Spendern

О Flüssigseife mit Spendern

О Papierhandtücher

О Einmalhandschuhe

О Mund-/Nasen-Schutz (für Trainer*innen und Übungsleiter*innen)

  • Die Erste-Hilfe-Ausstattung ist auf Vollständigkeit überprüft und (falls nötig) um Mund-Nasen-Schutzmasken und Einweghandschuhe erweitert.
  • Sämtliche Hygienemaßnahmen und neuen Regelungen sind an alle Mitglieder, Teilnehmende, Übungsleiter*innen/Trainer*innen und Mitarbeiter*innen kommuniziert:

О per E-Mail

О über die Website und die Social-Media-Kanäle

О per Aushang an den Sportstätten

  • Anwesenheitslisten für Trainingseinheiten und Sportkurse sind vorbereitet, um mögliche Infektionsketten zurückverfolgen zu können (empfohlen wird die Nutzung eines Online-Anmeldeverfahrens).
  • Aushänge, wie viele Personen sich in den einzelnen Räumen/Flächen gleichzeitig aufhalten dürfen, sind gut sichtbar platziert (Richtwert: wenigstens 10m² pro Person).
  • Es ist ein*e Beauftragte*r benannt, um die Einhaltung der Maßnahmen laufend zu überprüfen. Das Prozedere ist in einem separaten Konzept beschrieben.

 

Dürfen Fahrgemeinschaften gebildet werden?

In der Übergangsphase sollte auf die Bildung von Fahrgemeinschaften zum Training verzichtet werden. Ebenso ungeeignet ist der Einsatz von Minivans. Zudem ist auf touristische Sportreisen zu verzichten.

 

 

Wie kann bzw. muss der Zutritt durch den Verein gesteuert werden?

 Bei Nutzung einer städtischen/kommunalen Sportstätte ist die Einhaltung der entsprechenden Richtlinien des Trägers zu gewährleisten.

  • Handdesinfektionsmittel wird vor dem Betreten und Verlassen der Sportstätte bereitgestellt.
  • Der Verein gewährleistet, dass der Zutritt zur Sportstätte

О nacheinander,

О ohne Warteschlangen,

О mit entsprechendem Mund-Nasen-Schutz und

О unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erfolgt.

  • Wenn möglich sind in der Sportstätte getrennte Ein- und Ausgänge und markierte Wegeführungen („Einbahnstraßen-System“) vorgegeben, um die persönlichen Kontakte zu minimieren.
  • Aufzüge dürfen stets nur von einer Person genutzt werden.
  • Trainer*innen und Übungsleiter*innen führen Anwesenheitslisten, sodass mögliche Infektionsketten zurückverfolgt werden können.

 

Gibt es eine maximale Personenzahl/qm, die sich gleichzeitig auf der Sportanlage zu Trainingszwecken aufhalten darf?                                      Wie groß dürfen Trainingsgruppen sein?

Durch die Bildung von kleineren Gruppen beim Training (bis zu fünf Personen), die im Optimalfall dann auch stets in der gleichen Zusammensetzung zusammenkommen, wird das Einhalten der Distanzregeln erleichtert und im Falle einer Ansteckungsgefahr ist nur eine kleinere Gruppe betroffen bzw. mit Quarantäne-Maßnahmen zu belegen.

Als empfohlene Maßgabe gilt eine Fläche von wenigstens 10m² pro Teilnehmendem.

 

 Müssen Trainer/Übungsleiter/Sportler während des Trainings einen Mundschutz tragen?

 Der Mund-Nasen-Schutz kann während der Sporteinheit abgelegt werden. Für den Fall einer Verletzung muss der Mund-Nasen-Schutz jedoch immer in Reichweite aller Teilnehmenden sein.

 

Haftet der Vorstand, wenn sich Personen bei Öffnung des Sportbetriebs mit dem Corona-Virus infizieren?

Durch die Öffnung des Sportbetriebes ist es nicht ausgeschlossen, dass sich Personen dabei mit dem Coronavirus infizieren. Vorstände stellen sich die Frage, ob sie dann haftbar gemacht werden können.

Die Haftung wegen einer Infektion einer Person mit COVID-19 setzt eine Sorgfaltspflichtverletzung auf Seiten der Verantwortlichen voraus. Insofern hat der Vorstand alle Maßnahmen zu ergreifen, die erforderlich und geeignet sind, eine Verbreitung des Virus und eine Infektion der Teilnehmer*innen beim Sportbetrieb des Vereins zu verhindern. Hierzu zählen geeignete Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und Gewährleistung eines Mindestabstands. Die jeweils zu treffenden Maßnahmen hängen von örtlichen Begebenheiten, sind sportartspezifisch zu treffen und hängen demgemäß von den Umständen des Einzelfalles ab. Vorkehrungen wie Registrierung der Teilnehmer*innen, Hinweise auf Husten- und Niesetikette und kontaktfreie Begrüßungen, regelmäßige Reinigungsintervalle dürften dabei zu den Standardmaßnahmen gehören.

Ein absoluter Schutz wird nicht herstellbar sein. Zudem müsste eine infizierte Person nachweisen, dass die Infektion durch die Teilnahme am Vereinssportbetrieb verursacht und durch das Verhalten des Vorstands (oder anderer Verantwortlicher auf Seiten des Vereins) verschuldet wurde.

Im Übrigen ist die Haftung des Vorstands, der unentgeltlich tätig ist bzw. keine den Ehrenamtsfreibetrag überschreitende Vergütung erhält, im Verhältnis zum Verein und zu den Mitgliedern des Vereins auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

 

Müssen Vereine bei Wiederaufnahme des Sportbetriebs zusätzlich zu den Regelungen des Landes NRW auch die jeweiligen kommunalen Vorgaben abfragen?

 Die stufenweise Öffnung u.a. des Sportbetriebs steht unter dem Vorbehalt, dass die Infektionszahlen nicht signifikant ansteigen. Daher haben der Bund und die Länder einen sogenannten “Nofallmechanismus” vereinbart. Steigen die Infektionszahlen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an, ist mit sofortigen regionalen Beschränkungen zu reagieren. Daher sind die Sportvereine angehalten, sich ständig über die jeweils vor Ort geltenden Bedingungen zu informieren.

 

Welche Hygienevorschriften gelten, wenn eine Sportanlage durch mehrere Vereine genutzt wird?

 Wird eine Sportanlage durch mehrere Vereine genutzt, dann sind im Hinblick auf die Umsetzung unterschiedliche Szenarien denkbar. Zum einen kann die Kommune als Eigentümer bzw. in ihrer Eigenschaft als Gesundheitsbehörde konkrete Vorgaben zum Infektionsschutz aufstellen. Diese sind in jedem Fall zu beachten. Gegebenenfalls sind durch den jeweiligen Verein noch weitere sportartspezifische Vorkehrungen ergänzend umzusetzen. Ohne konkrete Vorgaben seitens der Kommune wird jeder Verein für den von ihm organisierten Sportbetrieb ein eigenständiges Infektionsschutzkonzept nach den Vorgaben der Coronaschutzverordnung aufzustellen haben. Jeder Verein ist als Veranstalter hierfür selbst verantwortlich. Je nach Nutzung der Anlage werden sich die Vereine dabei untereinander abzustimmen haben.

 

Darf der Verein seinen Mitgliedern vereinseigene Sportgeräte (z.B. Sporträder, Sportboote) für die individuelle Sportausübung zur Verfügung stellen?

 Die individuelle Nutzung von vereinseigenen Sportgeräten im Freien außerhalb von öffentlichen und privaten Sportanlagen ist – unter Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen – nach der Corona-Schutzverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (in der ab dem 11.05.2020 gültigen Fassung) nicht verboten. Untersagt sind lediglich der Sportbetrieb auf der Sportanlage – soweit dieser nicht ausdrücklich durch die Corona-Schutzverordnung vom 07.05. erlaubt ist – sowie Zusammenkünfte und Ansammlungen auf dem Vereinsgelände.

 

Was ist aus datenschutzrechtlicher Sicht bei der Erfassung der Daten von Teilnehmenden am Sport- bzw. Trainingsbetrieb zu beachten?

Nach der Anlage “Hygiene- und Infektionsschutzstandards” zur Corona-Schutzverordnung NRW gehört die Erfassung von Kundenkontaktdaten zum Zwecke der Kontaktpersonennachverfolgung zum Standardrepertoir. Zweck der Erfassung ist Identifizierung von Kontaktpersonen, um Infektionsketten nachvollziehen und eindämmen zu können. Die Daten sind während des Aufbewahrungszeitraums auf Anforderung an das zuständige Gesundheitsamt weiterzugeben. Die Registrierung der Teilnehmenden hat dabei datenschutzkonform zu erfolgen. Die Kontaktdaten nebst dem Aufenthaltszeitraum (Zeitpunkt des Betretens und Verlassens) sowie die Teilnahme an bestimmten Kursen sind zu erfassen und für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren. Voraussetzung für die Erfassung und Verwahrung der Daten ist die vorherige Einwilligung der jeweils betroffenen Person. Weigert sich eine Person die Einwilligung abzugeben, ist dieser der Zugang zum Sport- bzw. Trainingsgelände zu verwehren Es sollten – wenn möglich – pro Trainingseinheit Listen geführt werden. Zuständig für die ordnungsgemäße Erfassung der Daten und den vertraulichen Umgang mit den Listen sollte zunächst der jeweilige Leiter des Sportangebots, des Trainings oder Kurses sein. Die offene Auslage bereits ausgefüllter Listen ist datenschutzrechtlich nicht zulässig. Nach Beendigung einer Trainingseinheit oder eines Kurses sind die Listen zentral durch den Verein als Verantwortlichen unter Wahrung der Vertraulichkeit und Datensicherheit für den festgelegten Zeitraum aufzubewahren.

 

Dürfen Sportvereine auch Schulsporthallen nutzen?

Ja. Breitensport im Verein dient der Daseinsfür- und -vorsorge (gem. § 1 Abs. 4 CoronaBetrVO:) und kann daher in einer Schulsporthalle ausgeübt werden, wenn nicht im Einzelfall der Schulträger dies wegen vorrangiger unterrichtlicher Belange ablehnt. Hierbei sind die allgemeinen Infektionsschutzmaßgaben sowie der Hygieneplan der Schule zu beachten.

 

Bundesministerium für Gesundheit

 

 

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit:

Hygienetipps:

Weitere Informationen:

 

 

 

 

 

Anpassung der Coronaschutzverordnung – 11.05.2020 –

Hier die akutelle Verordnung vom 11. Mai 2020

Folgende Änderungen ergeben sich für den Sportbereich:

Gemäß § 9 Abs. 1 CoronaSchVO sind der nicht-kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb sowie jeder Wettkampfbetrieb weiterhin grundsätzlich untersagt.

Eine Auflistung mit FAQs werden wir in kürze veröffentlichen.

Beim nunmehr zulässigen kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen (wie beispielsweise den Bezirkssportanlagen, dem Elfrather See und den Sporthallen) sowie im öffentlichen Raum sind gemäß § 9 Abs. 4 CoronaSchVO jedoch geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sicherzustellen.

Darüber hinaus sind die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer bis auf weiteres weiterhin untersagt; bei Kindern bis 14 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Unabhängig hiervon sind Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen nach § 9 Abs. 6 CoronaSchVO nach wie vor bis mindestens 31. August 2020 untersagt.

Die Sportausübung nach § 9 Abs. 4 CoronaSchVO bedarf keiner vorherigen Genehmigung.

Zur Information der Mitarbeitenden in und auf den städtischen Sportanlagen werden sie jedoch gebeten, dem Fachbereich Sport und Sportförderung mitzuteilen, in/auf welchen städtischen Sportanlagen und zu welchem Zeitpunkt eine Aufnahme des Sportbetriebes nach Maßgabe dieser Bestimmung Ihrerseits avisiert wird.

Dies gilt insbesondere für den Bereich der städtischen Sporthallen, da diese aufgrund der bestehenden Hygienevorschriften situationsbedingt für schulische Zwecke, beispielsweise für die Durchführung von Unterrichtseinheiten und Prüfungen, genutzt werden und der Umfang und Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Sportanlagen im Vorfeld der Wiederaufnahme des Sportbetriebes abschließend geklärt werden muss.

Als Ansprechpartner der Sportverwaltung der Stadt Krefeld steht Ihnen Herr Kannenberg unter der Rufnummer 02151 – 86 34 21, E-Mail: timo.kannenberg@krefeld.de, zur Verfügung.

Die persönlichen Verhaltenspflichten von Personen nach der CoronaSchVO sowie die allgemeinen Hygienevorschriften sind bei Sportausübung zwingend zu befolgen. Dies hat jeder Verein eigenverantwortlich zu gewährleisten, d.h. für die Einhaltung der Verhaltenspflichten und Hygienevorschriften durch die Sportausübenden ist vereinsseitig Sorge und Verantwortung zu tragen. Dies gilt insbesondere auch für in und auf den Sportanlagen vorhandene Einrichtungsgegenstände und Sportgeräte, die nach Benutzung in geeigneter Art und Weise gereinigt werden müssen.

Um in einem Krankheitsfall die Infektionskette zeitnah und umfassend nachvollziehen zu können, wird abschließend empfohlen, die am Sportbetrieb teilnehmenden Personen namentlich zu erfassen.

Hilfestellungen für die Nutzung der Sportstätten:

Checkliste Trainer-UEL und Checkliste Vereine

Anpassung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Mit der heutigen Anpassung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung) ergeben sich ab sofort Änderungen für den Sportbereich.

Grundsätzlich ist gem. § 4 Abs. 1 CononaSchVO jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen weiterhin untersagt.

In den neu hinzugefügten Absätzen 4 und 5 CoronaSchVO werden allerdings die folgende Ausnahmen ab sofort zugelassen: der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeit-, bzw. Vereinssport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen (wie beispielsweise der Krefelder Bezirkssportanlagen und des Elfrather Sees) sowie im öffentlichen Raum. Dies setzt voraus, dass der Sport- und Trainingsbetrieb kontaktfrei durchgeführt wird, geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstandes von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlagen durch Zuschauer sind bis auf weiteres weiterhin untersagt; bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Ferner sind der Reitsport, Reitunterricht, Voltigieren und Kutschfahrten auch in Reitschulen, Reithallen und sonstigen nicht unter freiem Himmel befindlichen Reitsportanlagen zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind. Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlagen durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt; bei Kindern unter 12 Jahre ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Die Sportausübung nach § 4 Abs. 4 und 5 CoronaSchVO bedarf keiner vorherigen Genehmigung.

Die persönlichen Verhaltenspflichten von Personen aus §12a Abs. 1 CoronaSchutzVO (s. u.) sowie die allgemeinen Hygienevorschriften sind bei Sportausübung jedoch zwingend zu befolgen. Dies hat jeder Nutzer /
Verein eigenverantwortlich zu gewährleisten, d. h. für die Einhaltung der Verhaltenspflichten und Hygienevorschriften durch die Sportausübenden ist vereinsseitig Sorge und Verantwortung zu tragen.

Der Betrieb von Schwimmbädern sowie die Nutzung der Sporthallen durch den Breiten- und Freizeit, bzw. Vereinssport ist weiterhin untersagt.
Sollten sich diesbezüglich kurzfristig landesrechtliche Neuregelungen ergeben, werden wir Sie unverzüglich informieren.

§ 12 a Abs. 1 CoronaSchVO
(1) Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt. Insbesondere ist im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten, es sei denn, es handelt sich um
1. Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
2. in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen,
3. die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen.

Wenn die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist, wird das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) empfohlen. Die vorstehenden Regelungen gelten nicht, wenn Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz eine Unterschreitung des Mindestabstands erforderlich machen.

Die komplette 3. Verordnung finden Sie hier