Neue Satzung wurde einstimmig verabschiedet

Knapp 50 Personen kamen in die Aula der Gesamtschule am Kaiserplatz zur außerordentlichen Mitgliederversammlung  des Stadtsportbundes Krefeld. Im Fokus der Versammlung standen die Verabschiedung der neuen Satzung und die vorgezogene Neuwahl des geschäftsführenden Vorstandes.

Nach den normalen Regularien wurden die Tagesordnungspunkte“ Antrag auf Neufassung der Satzung“ und „vorgezogene Neuwahl des geschäftsführenden Vorstandes“ bearbeitet.

Die Sitzung lief in harmonischer Atmosphäre statt – alle Abstimmungen verliefen einstimmig und Jochen Hofer, der die Versammlungsleitung hat, sprach dem Vorstand für seine erfolgreiche Arbeit Dank und Anerkennung aus. Weiterlesen

Außerordentliche Mitgliederversammlung des SSB Krefeld

Liebe Sportfreunde,

hiermit laden wir Sie ein zur Teilnahme an der außerordentlichen Mitgliederversammlung (Verbandstag) des Stadtsportbundes Krefeld am

                    Donnerstag, den 11. Oktober 2018 , um 19.00 Uhr,

                    Forum der Gesamtschule Kaiserplatz, Kaiserplatz 50, 47800 Krefeld

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und des Stimmenverhältnisses
  3. Genehmigung des Protokolls des Verbandstags vom 16. Mai 2018
  4. Beschluss über die Neufassung der Satzung
  5. Wahl eines Versammlungsleiters
  6. Vorgezogene Wahl des Geschäftsführenden Vorstands
  7. Bestätigung des Gesamtvorstands
  8. Anhebung des Mitgliedsbeitrages in 2019
  9. Verschiedenes

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Offizieller Startschuss “Netzwerk Krefelder Schulen für den Leistungssport”

Gestern war es soweit, für das „Netzwerk Krefelder Schulen zur Förderung von Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern“ wurde der offizielle Startschuss gegeben. Eine Unterstützung junger Sportlerinnen und Sportler, die einmalig in ganz NRW ist und ein Vorzeigeprojekt für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Schule, Verwaltung und organisiertem Sport in Krefeld ist.

Die Übergabe des eigens entwickelten Partnerschildes für die beteiligten Schulen und Vereine wurde an der Albert-Schweitzer-Realschule vorgenommen. Zu dem offiziellen Akt waren alle beteiligten Partner gekommen und die Übergabe übernahm Bürgermeisterin Gisela Klaer gemeinsam mit dem Stadtsportbund.

Bürgermeisterin Klaer sicherte dem Netzwerk im Namen des Schirmherrn, Oberbürgermeister Frank Meyer, zudem die Unterstützung der Stadt Krefeld zu.

Das Projekt, an dem der SSB seit dem Herbst 2015 arbeitet, wird  von zurzeit 13 Krefelder Schulen und 9 Stützpunktvereinen getragen. Zudem werden zwei Grundschulen zum Netzwerk dazu stoßen.

Schul- und Sportverwaltung sowie von der örtlichen Schulaufsicht der Stadt Krefeld und der  LSB NRW sind von Anfang miteingebunden und befürworten dieses Projekt.

Das Netzwerk ist für Krefelds schulpflichtige Spitzensportlerinnen und Spitzensportler eine sinnvolle Alternative für die in Krefeld nicht vorhandene „Sportschule NRW“ und bietet viele Vorzüge. 

Im Anschluss an die offizielle Schildübergabe wurde die nächste Arbeitssitzung des Netzwerkes genutzt, um Erfahrungen auszutauschen und die vorhandenen Kontakte zu intensivieren. Vereinbart wurde eine Veranstaltung, in welcher die beteiligten Stützpunktvereine einen intensiveren Einblick in ihr Trainings – und Fördersystem geben.

Diese Schulen und Vereine gehören dem Netzwerk bereits an:

Schulen:

Gesamtschule Uerdingen

Berufskolleg Vera Beckers

Gymnasium am Stadtpark Uerdingen

Berufskolleg Neuer Weg

MSM-Gymnasium

Gesamtschule Kaiserplatz

Gymnasium Horkesgath

Kurt-Tucholsky-Gesamtschule

Gymnastium am Moltkeplatz

Freiherr-vom-Stein-Schule,

Berufskolleg Uerdingen

Albert-Schweitzer-Schule,

Gesamtschule Oppum

 

Stoßen zum Netzwerk:

Grotenburgschule

Südschule

Vereine:

SC Bayer 05 Uerdingen

CHTC

Fischelner Sportverein 1998

Schwimmverein Bayer Uerdingen

Crefelder Ruderclub 1883

KSV Germania Krefeld

KEV 81

Eissportverein Krefeld (EVK)

Schlittschuh Club Krefeld (SC Krefeld)

 

 

8. Krefelder Hospiz-Lauf: Viel Engagement für den guten Zweck

„Am Ende gewinnen immer die Menschen“ – mit viel Engagement und reger Beteiligung hat am Sonntag (23. September 2018) der vom Stadtsportbund Krefeld , organisierte „8. Krefelder Hospiz-Lauf“ stattgefunden. Trotz des schlechten Wetters war die Stimmung so gut wie in den Vorjahren.

Insgesamt beteiligten sich trotz Regen und Wind beachtliche 750 Läufer / Walker an dem Sport-Event für den guten Zweck. Mit zwölf Startpunkten (zehn in Krefeld, einer in St. Tönis und einer in Meerbusch) hatte sich der Charakter eines „Sternlaufs“ wie im Vorjahr weiter verfestigt. „In diesem Jahr beteiligen sich 13 Vereine und Organisationen mit großen Gruppen an dem Lauf, dazu eine Vielzahl von Einzelläufern, die das Hospiz unterstützen möchten“, freuen sich Dieter Hofmann (Vorsitzender SSB) und Jens Sattler (Geschäftsführer SSB).

Besonders erfreulich war die hohe Spendenbereitschaft.

Ein großer Anreiz: Der Hospiz-Lauf steht unter dem Motto „gemeinsam etwas bewegen“ und bietet Beteiligungsmöglichkeiten für jeden Fitness-Grad. Die Streckenlängen variieren von 3,1 bis zu 11,7 Kilometer für Läufer und Walker.

Was diesen Lauf vom Beginn im Jahr 2011 an ausgezeichnet hat, ist die Atmosphäre: Die Sportler wissen um den Zweck – das Startgeld von 10 Euro wird für die Hospiz-Arbeit in Krefeld gespendet – und unterstützen diesen über ihre Aktivität. Der Lauf hat eine eigene Dynamik – es gibt in jedem Jahr wieder einige Aspekte, die zeigen, wie sehr die Läufer sich für das Thema engagieren. In diesem Jahr hat sich etwa eine Gruppe von 83 Schülern/-innen der Marienschule an der Hubertusstraße angemeldet. Sie starten vom Startpunkt in Fischeln. Auch die HSG startete wieder mit einer kompletten Mannschaft ab Neptun. Mit pinken Luftballons machten die mehr als 90 Leute auf sich aufmerksam, die bei der IG Altensport Tönisvorst gestartet waren.

Aber auch in anderen Bereichen spürt man die Solidarität der Krefelder, meint Hospiz-Leiter Alexander Henes: „Wir bekommen viel Unterstützung, um die Organisation rund um den Lauf zu stemmen. Wenn man an die Krefelder Unternehmer herantritt und fragt, ob sie bei einem bestimmten Anliegen helfen können, sind sie spontan dazu bereit“. So hat beispielsweise das Team H.O.B Dienstleistungsgruppe zwei Mitarbeiter bereitgestellt, die am Sonntagmorgen beim Aufbau halfen. Mit dabei sind auch die Sparkasse Krefeld und der Chempark von Beginn an, Salvea, seit zwei Jahren auch die AOK als Gesundheitspartner und Hauptsponsor sowie neu die Wohnstätte Krefeld. Aber auch eine Vielzahl anderer Unternehmen beteiligt sich: Edeka Kempken stiftet Obst, die Brauerei Königshof alkoholfreies Bier, die Bäckerei Lomme Brötchen…. Firmen wie Radio Ilbertz, Elektro Kleinhütten, Peschkes Putz- und Akustikbau oder Holz Roeren unterstützen bei Spezialfragen. Der Andrea Berg-Fanclub Hennef um Alfred Heimermann kümmerte sich wieder um die Läufer: Die Fans betreuten den Grillstand. Spontan waren auch einige Mitglieder der „Krefelder Marine“ bereit, den Tag zu unterstützen und stellten Zelte zur Verfügung.

Prof. Dr. Roland Besser, seit einigen Monaten Vorsitzender der Hospiz Stiftung Krefeld, ist beeindruckt von der Veranstaltung: „Der Hospizlauf in Krefeld ist ein Paradebeispiel für bürgerliches Engagement. Er wurde von einem betroffenen Angehörigen nachhaltig ins Leben gerufen, so dass auch nach acht Jahren eine steigende Teilnahme von Vereinen und damit Startpunkten zu verzeichnen ist. Das Spendenaufkommen der teilnehmenden Läufer ist für die Hospizstiftung und das Hospiz am Blumenplatz ein wichtiger Beitrag, da ohne solche Spenden aus der Bevölkerung die Einrichtung nicht existieren könnte.“ Allerdings, so Besser: „Dabei darf nicht vergessen werden, dass zahlreiche Krefelder Unternehmen das Ereignis tatkräftig unterstützen. Mindestens gleichrangig ist jedoch der ideelle Wert des Events einzuschätzen. Bürger aus allen Schichten geben dem Hospizgedanken ein Gesicht und vermitteln der Krefelder Bevölkerung, dass auch ein würdevolles Sterben zu unserem Leben gehört und deshalb nicht in der Anonymität verschwinden darf.

Wichtig ist Hospizleiter Henes auch, dass die Gäste im Hospiz diesen Tag bemerken, soweit es ihr Zustand zulässt: „Wenn sie können, kommen die Gäste aus ihren Zimmern in den Garten und sind dabei. Alternativ übertragen wir die Bilder in die Zimmer, so dass die Gäste das Ganze mitverfolgen können“, beschreibt er. Die Freude bei den Gästen über die Unterstützung sei spürbar.

Auch für den Rücktransport der Hospiz-Läufer ist gesorgt: Die SWK, der Bus-Unternehmer Platen-Koyun sowie der Schluff bieten kostenlose Mitfahr-Möglichkeiten.

Ein besonderer Dank geht an Julien Thiele vom SC Bayer 05 Uerdingen für seinen großes Engagement bei der Umsetzung des Hospizlaufs.

 

Die beteiligten Vereine

  • SC Bayer 05 Uerdingen
  • CSV Marathon
  • DKJ VfL Forstwald
  • Fischelner Turnverein
  • Hülser SV
  • TSV Meerbusch
  • TSV Krefeld-Bockum
  • Oppumer TC
  • IG Altensport
  • Sport für aktive Bürger Krefeld
  • Verberger TV
  • KG Verberg
  • Caritasverband für die Region Krefeld

 

 

Stellungnahme des Stadtsportbundes Krefeld e. V. zur Situation der Sportstätten in Krefeld

 

 

Sportstadt Krefeld?

Schon lange klagen sowohl die Sportvereine als auch die Schulen über die zum Teil unzumutbaren Zustände der Sportanlagen in Krefeld.

Nachdem die mehr als kritischen Zustände der Rheinlandhalle und der Werner-Rittberger-Halle, durch professionelle Gutachten belegt, die akute Gefährdung für den Eissport in Krefeld deutlich gemacht haben, nachdem durch die Erfolge des KFC Uerdingen der marode Zustand der Grotenburg und die mit Investitionen im Umfang eines zweistelligen Millionenbetrags erforderliche Sanierung für eine emotional geführte Diskussion in der Krefelder Öffentlichkeit gesorgt hat, steht nun das bereits vor Jahren für viel Geld überholte Hallenbad im Badezentrum Bockum vor dem Aus.

Doch der Zustand dieser Sportanlagen ist nur die Spitze des Eisbergs. Wer sehenden Auges durch die Sporthallen und die offenen Sportanlagen der Stadt geht, sieht sofort den unglaublichen Sanierungsstau, der in den vergangenen 30 Jahren entstanden ist. An dieser Stelle soll nur kurz an die in der letzten Hallensaison gesperrten Sporthallen am Berufskolleg Glockenspitz und am MSM-Gymnasium in Fischeln erinnert werden, weil es dort durch die Decke tropfte. Die Fußballvereine hatten zahllose Spielausfälle und Spielverlegungen und Absagen von Trainingszeiten zu beklagen, weil die Plätze unter Wasser standen. Von alten Fenstern wie in der Halle Glockenspitz, die bald aus dem Rahmen zu fallen drohen, sowie von unzumutbaren Umkleidegelegenheiten und Sanitäreinrichtungen auf unseren Sportplätzen und in unseren Sporthallen gar nicht erst gesprochen.

Auf die nationalen und internationalen Erfolge von Krefelder Sportlerinnen und Sportlern kann Krefeld stolz sein. Wenn allerdings nicht umgehend viel Geld für die Instandsetzung und den Neubau von Sportstätten in die Hand genommen wird, werden solche Erfolge zukünftig nicht mehr gefeiert werden können. Die Arbeit der Stützpunktvereine in den unterschiedlichen bisher sehr erfolgreichen Sportarten in Krefeld ist zwingend auf intakte und den Erfordernissen des modernen Sports angepasste Sportstätten angewiesen. Dies gilt gleichermaßen auch für das sowohl vom LSB NRW als auch von der für die Sportentwicklung in NRW zuständigen Staatskanzlei als innovativ und Erfolg versprechend gelobte „Netzwerk Krefelder Schulen zur Förderung von Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern“.

Den gleichen Anspruch haben aber auch alle in Krefeld Sport treibenden Bürgerinnen und Bürger, angefangen vom Kindergartenkind über die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen bis zum Freizeitsportler auch im hohen Alter. Eine Mammutaufgabe, zu deren Bewältigung ein intelligenter Plan, nennen wir ihn ruhig „Masterplan“, gehört. Ohne externe Expertise scheint die Entwicklung eines solchen Plans nicht möglich zu sein. Stadtverwaltung, Stadtsportbund und auch die politischen Entscheider im Rathaus sind damit überfordert. Krefeld muss sich von außen helfen lassen, denn dieser Prozess ist nicht von heute auf morgen zu bewältigen, er ist langfristig angelegt. Der SSB sieht seine Rolle in diesem Prozess als legitimer Interessenvertreter der Krefelder Sportvereine.

Kurzfristig müssen jedoch in Bezug auf den Schwimmsport bzw. zur Herstellung und Sicherung der Schwimmfähigkeit der Krefelder Bevölkerung  Entscheidungen getroffen werden. Man kann nicht auf der einen Seite über den hohen Anteil an Nichtschwimmern oder an unsicheren Schwimmern am Ende der Grundschulzeit klagen und Programme zum Erlernen des Schwimmens in Kindergärten mit finanzieller Unterstützung durch Stiftungen und Krankenkassen auflegen. Man kann nicht dafür werben, dass die Sportjugend im Stadtsportbund in Zusammenarbeit mit Sportvereinen zur personellen Absicherung des Schwimmunterrichts in Schulen beiträgt, wenn andererseits keine Schwimmzeiten zur Durchführung des Unterrichts vorhanden sind. Schwimmen ist eine der Grundsportarten. Schwimmen ist für alle Bevölkerungsschichten wichtig und muss gerade für die 25% Krefelder Kinder, die von Armut bedroht sind, angeboten werden können. Denn Schwimmfähigkeit ist –wie der Sommer 2018 wieder schmerzlich deutlich gemacht hat lebensnotwendig, weil lebensrettend.

Ein Hallenbad in der Größe des Bades in Bockum ist sowohl für die Durchführung des laut Sportlehrplan aller Schulformen zwingend durchzuführenden Schwimmunterrichts wie auch für den Sportbetrieb der Schwimmvereine aller Art unverzichtbar. Kurzfristige Überbrückungsmaßnahmen wie z.B. verlängerte Öffnungszeiten anderer städtischer Bäder oder die Nutzung von privaten Schwimmbädern oder von Bädern anderer Kommunen beseitigen nicht das Kernproblem.

Für die Sicherung des Eissports hat der Rat der Stadt Krefeld erfreulich schnell eine Überbrückungsentscheidung getroffen. Für den Erhalt des Profifußballs am Standort Grotenburg gab es ebenfalls eine breit getragene politische Entscheidung. Da sollte es doch auch eine große Mehrheit im Rat der Stadt Krefeld für ein eindeutiges und schnell ausgesprochenes Bekenntnis zum Erhalt des Schwimmsportzentrums in Bockum mit einem Hallenbad geben. Ob der Denkmalschutz bei der Entscheidung über Sanierung oder Neubau eine Rolle spielen sollte, mag man infrage stellen. Wie sich Horst-Lothar Wolf, der leider gerade verstorbene Verfechter eines Neubaus mit großem Weitblick entscheiden würde, steht außer Frage.

Der geschäftsführende Vorstand des SSB Krefeld