Baustart für Masterplan: Am E-See entstehen neue Bewegungsräume

Rund um den Elfrather See entstehen ab sofort drei neue Bewegungsräume für die Bürgerinnen und Bürger. Sie sind Teil des Masterplans Elfrather See, der vom Rat beschlossen wurde. Nach der vorgesehenen Fertigstellung der drei Anlagen im Sommer 2026 können die Flächen frei und kostenlos genutzt werden. „Die Umsetzung der ersten drei Projekte ist ein wichtiger Schritt, um den See aus dem Dornröschenschlaf zu wecken”, betont Sportdezernent Markus Schön. „Das Potenzial der Fläche ist riesig, aber die Infrastruktur hat über die Jahre gelitten. Wir wollen nun Stück für Stücke attraktive Angebote für Sport und Freizeit dort umsetzen. Auf diese Weise soll der Elfrather See wieder zu einem echten Magneten für Krefeld und das Umland werden.”

Die ersten drei Bewegungsflächen (A bis C) bieten Möglichkeiten für Sport, Aktivität und Erholung an drei verschiedenen Standorten rund um den See. Konkret geht es um einen inklusiven Sporttreff mit Fitnessgeräten für Senioren und Rollstuhlsportler am Ostufer zwischen den Parkplätzen P4 und P5, eine „Fitnessstraße” für Ganzkörpertraining in der Nähe des P6 am Westufer und einen Vereinstreffpunkt mit Mini-Spielfeld und Fitnesscontainer am südlich gelegenen Ruderclub. Die drei Maßnahmen werden vom Land NRW über das Programm „Moderne Sportstätte” mit 488.000 Euro gefördert. Die Gesamtkosten liegen bei 1,65 Millionen Euro.

Auch in Planung: Eine Tribüne an der Regattastrecke

Als nächstes ist an der Regattastrecke eine Tribüne für 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer geplant, die in das Seeufer integriert werden soll. Ein neues Beschilderungskonzept mit dem Titel „See.Park.Krefeld – Erholungs- und Sportpark Elfrath” soll ebenfalls installiert werden. Zwei weitere Bewegungsräume folgen in späteren Ausbaustufen. Der Bewegungsraum E widmet sich dem Thema Trendsport. Auf einer halbkreisförmigen Fläche an der Ostseite, etwas südlich des Angelsees, wird ein großes Multispiel-Feld für Basketball, Fußball und Handball gebaut. Nördlich davon wird eine Asphaltfläche mit Sprungelementen für Skateboarder und Biker eingerichtet. Südlich des Spielfelds steht ein größeres Fitnessgerät, daneben werden Aufenthaltsbereiche angelegt.

Der Bewegungsraum F umfasst die Umgestaltung des Hundefreilaufbereichs, in die viele Ideen aus der Bürgerschaft eingeflossen sind. Auf fast 8.000 Quadratmetern soll sich dort künftig alles finden, was das Hundeherz begehrt. Am Westufer in der Nähe des dortigen Angelsees stehen Spielgeräte, Stege, Hügel, Tunnel, Hürden und andere Geräte für ein Agility-Training mit den Vierbeinern zur Verfügung. Der dort ursprünglich geplante Kinderspielbereich mit entsprechenden Geräten und einer Boulebahn soll stattdessen in der Nähe des Badesees eingerichtet werden.

Weiteres Herzstück: Reaktivierung des Badesees

Die Reaktivierung des Badesees ist ein weiteres Herzstück des Masterplans. Nach der Eindämmung der Gänsepopulation, die das Wasser zuletzt so verschmutzt hatte, dass ein Badeverbot erlassen werden musste, wird das Areal umgestaltet. Mehr Aufenthaltsqualität und Freizeitmöglichkeiten für die Badegäste sollen geschaffen werden. Das Angebot bleibt für die Nutzerinnen und Nutzer kostenfrei. Um den Zugang zum Areal dennoch kontrollieren zu können, entstehen ein Eintrittsgebäude mit Wasserwacht, das auch Umkleiden, Sanitäranlagen und einen Verleih für Liegen und Sportgeräte enthält, sowie eine kleine Gastronomie mit Außenterrasse. Die Freisportanlage sieht einen Spielplatz und Raum für sportliche Aktivitäten wie Volleyball oder Kletterpfade vor. In den Badesee werden schwimmende Stege und Sprungplattformen integriert.

Active Together – Kostenlose Bewegungsangebote für die ganze Familie

Das Krefelder Projekt, das in der kalten Jahreszeit Eltern und Kinder am Wochenende in die Krefelder Sporthallen lockt, geht wieder an den Start. Allerdings ab diesem Jahr mit einem neuen Namen. Unter „Active Together“ steht die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt. Die Initiatoren freuen sich dieses kommunale Präventionsprojekt erneut umsetzen zu können.

Krefelder Kinder in Bewegung bringen, dies ist das Ziel der AOK Rheinland/Hamburg, der Sportjugend im Stadtsportbund und Krefelder Sportvereinen von Januar bis Ende März, mit einer kleinen Pause in der Karnevalswoche. Ein kostenloses, offenes Angebot, bei dem nicht die Leistung im Vordergrund steht, sondern Spaß an der Bewegung. Anders als in den Jahren zuvor wird es in der Zwischenzeit bevor es im Juni 2026 mit „Active Together“ weitergeht, Workshops und Kurse zur Überbrückung geben.

„Bewegungsförderung von Kindern ist für uns als AOK Rheinland/Hamburg im Rahmen der Kinder- und Jugendgesundheit eine Herzensangelegenheit. Durch eine gezielte Bewegungsförderung können Folgeerkrankungen vermieden werden“ so Patrick Fischer, AOK Haus Leiter Krefeld. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder mit dem SSB als starken Netzwerkpartner zusammenarbeiten zu können.

Justin Wermann vom Stadtsportbund: „Insbesondere zu dieser Jahreszeit war es uns vom SSB sehr wichtig und ein Anliegen diese offenen Bewegungsangebote für Kinder und die ganze Familie zu organisieren. Diese finden ab dem 10.01.2026 bis Ende März, dem 22.03.2026 statt.
Hierbei gilt insbesondere der Dank den umsetzenden Vereinen Sportclub Krefeld 1905 e.V., Krefelder Badminton Club 1955 e.V., Tus Gatherhof 1970 e.V., Fischelner Turnverein 1905 e.V. und TC Seidenstadt Krefeld e.V. sowie der Stadt Krefeld für die Bereitstellung der Hallen und der AOK als entscheidendem Impulsgeber!“

Alle weiteren Infos sowie Termine zu den Angeboten unter https://www.ssb-krefeld.de/active-together/

Active Together 2026 startet in dieser Woche

In dieser Woche geht das Krefelder Bewegungsprojekt „Active Together” wieder an den Start!

Gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg, der Stadt Krefeld und Krefelder Sportvereinen schaffen wir auch 2026 wieder kostenfreie, öffentliche Bewegungsangebote in Krefelder Turnhallen.

Diesen Sonntag starten wir mit folgenden Bewegungsangeboten:

Krefelder Badminton Club 1955 e.V.

Sonntag, 11.01., 15:00 – 17:00 Uhr

Turnhalle Rote-Kreuz-Straße

Rote-Kreuz-Straße 25, 47800 Krefeld

 

Fischelner Turnverein 1905 e.V.

Sonntag, 11.01., 15:00 – 17:00 Uhr

Turnhalle Wimmersweg

Wimmersweg 21, 47807 Krefeld

Hier geht es zu allen weiteren Infos und Terminen.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026 – Geschäftsstelle geschlossen

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit sowie alles Gute für das kommende Jahr.

Bitte beachten Sie, dass unsere Geschäftsstelle vom 22. Dezember bis einschließlich 2. Januar geschlossen ist.
Ab dem 5. Januar sind wir wieder wie gewohnt für Sie erreichbar.

Ihr Team des SSB Krefeld

„Wir sind bereit“: Krefeld will Olympia in die Region Rhein-Ruhr holen – Stadtverwaltung und Stadtsportbund stellen gemeinsamen Fahrplan vor

„Dafür sein ist alles!“: Diese leichte Abwandlung des olympischen Mottos gilt in den kommenden vier Monaten als Aufforderung für die Bevölkerung an Rhein und Ruhr. Bis zum 19. April 2026 soll sich eine möglichst breite Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in den 17 beteiligten Städten zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bekennen. Ein klares Votum wäre hilfreich, um sich im nationalen und internationalen Bewerberfeld durchzusetzen.

 

Unter den Städten, die das internationale Sportereignis erstmals in die Region holen möchten, will auch Krefeld eine gute Rolle spielen. „Wir waren von Anfang an Teil dieser Bewegung“, sagt Stadtdirektor und Sportdezernent Markus Schön, der am Mittwoch in der Yayla-Arena den Fahrplan für das ehrgeizige Projekt vorstellte. „In der Sportregion Nr. 1 in Deutschland ist Krefeld ein wichtiger Standort. Wir hatten über die vergangenen Jahrzehnte jede Menge erfolgreiche Olympioniken. Wir sind bereit und spüren großen Rückenwind für unsere Bewerbung.“

 

Taekwondo und Rollstuhlrugby in der Yayla-Arena

Dass Köln in der vergangenen Woche zur „Leading City“ für die Spiele an Rhein und Ruhr gekürt wurde, empfinden die Verantwortlichen in Krefeld als folgerichtig. Dem Enthusiasmus tut das keinen Abbruch. „Taekwondo und Rollstuhlrugby, die für uns ausgewählt wurden, sind sehr spannende Sportarten“, betont Oliver Klostermann, Leiter des Fachbereichs Sport und Sportförderung. „Beide sind etabliert bei Olympia und seit 25 Jahren fester Bestandteil der Spiele.“ Im Taekwondo kam 2024 sogar die Europameisterin aus Deutschland. „Zwei Vereine in Krefeld bieten den Sport ebenfalls an.“ Auch Rollstuhlrugby passe gut ins Konzept, weil Krefeld beim Thema Inklusion im Sport seit Jahren einen klaren Schwerpunkt setzt. Im Taekwondo würden auch die Medaillenränge in Krefeld ausgefochten – inklusive der Verleihung der olympischen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.

 

Im Stadtsportbund (SSB) hat die Stadt Krefeld einen begeisterten Mitstreiter für die Olympia-Bewerbung gefunden. „Ich war 1972 als 21-jähriger Sportstudent in München dabei“, erzählt SSB-Vorsitzender Jochen Adrian. „Später habe ich die Initiative ‚Jugend trainiert für Olympia‘ in Nordrhein-Westfalen geleitet. Mich begleitet das Thema mein Leben lang.“ Aus persönlicher Erfahrung weiß Jochen Adrian, wie die Spiele die Menschen mitreißen können. „Wenn es gelingt, Olympia hierher zu holen, würde das der ganzen Region einen riesigen Schub geben.“

 

67.000 Mitglieder in Sportvereinen mobilisieren

„Alle im Sport haben Bock darauf, dass Olympia in die Region kommt“, sagt auch Jens Sattler, Geschäftsführer des SSB, der die 67.000 Mitglieder in Krefelds Sportvereinen für den Bürgerentscheid mobilisieren möchte. Neben den Wettbewerben, die hier stattfinden, werde man auch mittelbar von Olympia im Rheinland und Ruhrgebiet profitieren. „Ich bin ganz sicher, dass zum Beispiel Hockeymannschaften oder Ruderer in Krefeld trainieren werden. Wir bieten hier gute Bedingungen für viele olympische Sportarten.“

 

Die lange Vorlaufzeit für die möglichen olympischen Wettkämpfe hat nach Auffassung von SSB-Vorstandsmitglied Siegfried Thomaßen weitere Vorteile. „Kinder, die heute noch nicht geboren sind, werden zu den Spielen gehen. Andere, die jetzt im Verein trainieren, können vielleicht sogar Teilnehmer werden. Diese Vision von Olympia kann für viele zum Ansporn werden.“ Auch die Infrastruktur in der Region werde sicher im Vorfeld Olympischer Spiele besonders gestärkt.

 

Als Standort für den Krefelder Teil der Spiele wurde die Yayla-Arena ausgewählt. „Olympia ist ein sehr emotionales Ereignis – und Emotion ist das, was wir hier täglich erzeugen“, sagt Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH. „Nach heutigem Stand ist unsere Arena schon jetzt olympiatauglich. Mit den neuen Eishallen in der Nachbarschaft wird sich die Infrastruktur im Umfeld noch weiter verbessern.“ Der gebürtige Österreicher Paul Keusch und der Bayer Markus Schön kämpfen zusammen für Olympia an Rhein und Ruhr: „Was soll da noch schiefgehen?“, sagt Markus Schön.

 

Der erste Schritt, um sich im nationalen Bewerberfeld neben München, Hamburg und Berlin zu behaupten, ist der Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026. Bereits am 20. November hat der Stadtrat den formalen Weg dafür freigemacht. In der Sitzung am 11. Dezember soll nun der Beschluss folgen, den Entscheid zu Olympia tatsächlich durchzuführen. Die Verwaltung hat dafür schon Vorbereitungen getroffen. Die Abstimmung soll ausschließlich per Briefwahl möglich sein. Dazu werden alle Wahlberechtigten ab 16 Jahren Post bekommen. Ab 9. März können sie mit „Ja“ oder „Nein“ zur Olympia-Bewerbung abstimmen. „Wir kämpfen gemeinsam für eine breite Zustimmung“, sagt Markus Schön. „Ich bin sicher: Ein solch positives Ziel würde auch der Stimmung im Land richtig gut tun.“

Siegfried Thomaßen erhält Bundesverdienstkreuz in Berlin

Der Stadtsportbund Krefeld gratuliert Siegfried Thomaßen herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung. Seit über 20 Jahren bringt er seine Erfahrung, seine Weitsicht und sein Engagement in die strategische Entwicklung des Krefelder Sports ein. Viele wichtige Impulse, vom Sportdialog bis zur Sportstättenkommission, tragen seine Handschrift und haben den Vereinssport in unserer Stadt nachhaltig gestärkt.

Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu wissen, und danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz. Der SSB Krefeld freut sich auf die weitere gemeinsame Arbeit an einer starken Sportstadt Krefeld.

Große Ehre für Siegfried Thomaßen: Der Tönisvorster wurde am Montag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, wie es offiziell heißt, wurde Thomaßen wegen seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements als Präsident von action medeor und aufgrund seines Engagements im Krefelder Stadtsportbund und in der Stiftung Katholische Armenverwaltung verliehen. Zusammen mit 19 anderen Persönlichkeiten wurde er daher vom Bundespräsidenten persönlich für sein „herausragendes Engagement“ ausgezeichnet.

“Deutschland in der Welt” – so lautete das Motto, unter dem die feierliche Ordensverleihung im Schloss Bellevue stand. Und unter diese Überschrift könnte man auch das Engagement von Siegfried Thomaßen fassen. Denn seit mehr als 10 Jahren ist er der ehrenamtliche Präsident des Tönisvorster Medikamentenhilfswerks action medeor, das eine klare Vision verfolgt: Kein Mensch soll an behandelbaren Krankheiten sterben müssen. Dies ist der Grund, warum sich action medeor weltweit dafür engagiert, dass Menschen Zugang zu Gesundheitsleistungen haben. Mehr als 18.000 Pakete mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung hat das Hilfswerk allein im letzten Jahr verschickt, mehr als 50 humanitäre Projekte durchgeführt. Und mehr als zwei Millionen Menschen haben im letzten Jahr weltweit von diesem Engagement profitiert.

Unter der Präsidentschaft von Siegfried Thomaßen hat action medeor entscheidende Entwicklungsschritte vollzogen. So wurden unter seiner Leitung unter anderem die Gründung und der Ausbau zweier Niederlassungen in Tansania und Malawi beschlossen, um die medizinische Hilfe noch näher dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Der Kompetenzaufbau im Bereich der Medizintechnik fiel genau so in seine Präsidentschaft wie humanitäre Hilfe in unzähligen Katastrophen- und Krisengebieten.

Aber auch lokal engagiert sich der in Krefeld geborene Ordensträger seit Jahren, etwa als stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportbunds (SSB) seiner Geburtsstadt. Seit mehr als 20 Jahren ist Thomaßen dort im Vorstand ehrenamtlich tätig. In dieser Zeit brachte er sich vor allem in die Analyse und Schärfung der strategischen Ausrichtung des SSB ein. In den von ihm initiierten „Sportdialog“ wurden nicht nur die Mitgliedsvereine des SSB einbezogen, sondern auch die zuständigen Fachbereiche und Dezernate der Stadtverwaltung und wesentliche politische Entscheider der Stadt Krefeld. Die daraus entstandene „Sportstättenkommission“ erstellte erstmals in der Geschichte Krefelds unter wissenschaftlicher Begleitung eine Bestandsaufnahme aller vorhandenen Sportstätten und gab Impulse für Renovierungen und Neubauten – ein wichtiger Baustein, um eine in die Zukunft gerichtete Entwicklung für den Sport in Krefeld zu ermöglichen.

Um Krefeld als „Sportstadt“ mit Blickrichtung auf die zukünftige Entwicklung weiter voranbringen zu können, moderiert Thomaßen bis heute ein Steuerungsgremium aus Politikvertretern, Mitgliedern der Stadtverwaltung und dem SSB Krefeld, das unter dem Slogan „Krefeld bewegt sich – natürlich“ die Sportentwicklung der Stadt in allen Lebensbereichen voranbringen soll. Das Zukunftsprojekt bündelt die Kräfte der unterschiedlichen Akteure, so dass in enger Abstimmung sportliche Zukunftsvisionen für Krefeld erdacht und umgesetzt werden.

Ehrenamtliches Engagement zeigt Siegfried Thomaßen schließlich auch seit vielen Jahren im Kuratorium der Stiftung Katholische Armenverwaltung, die mit dem Krefelder Marianum unter anderem eine stationäre Jugendhilfeeinrichtung und zwei Kindertagesstätten betreibt. Dort hat er sich sehr intensiv bei der Neuausrichtung der Stiftung auf die Anforderungen der Zukunft engagiert. Er war zudem entscheidend an der Gründung der gemeinnützigen JI Jugendhilfe-Infrastruktur gGmbH beteiligt, die unter anderem die im Januar 2025 eröffnete Kita Blumenwiese in Krefeld gebaut hat. Sie betreut jetzt in Trägerschaft der Katholischen Armenverwaltung 125 Kinder.

 

Ordensverleihung im Schloss Bellevue in Berlin: Siegfried Thomaßen (rechts) wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

 

© Bundesregierung / Steffen Kugler

Orange Day 2025 – #OrangeTheWorld

Vom 25. November bis 10. Dezember stehen die weltweiten #16Days im Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Seit 1991 macht die UN-Kampagne Orange the World sichtbar, was viele noch immer verdrängen:
➡️ Gewalt gegen Frauen ist ein globales Problem.
➡️ Sie passiert täglich – auf der Straße, am Arbeitsplatz, zu Hause oder in der digitalen Welt.
➡️ Sie betrifft Frauen in allen gesellschaftlichen Gruppen.

2025 richtet UN Women Deutschland den Fokus besonders auf die Gewalt, die Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum erleben: auf der Straße, am Arbeitsplatz oder in der digitalen Welt.

Lasst uns Farbe bekennen. Lasst uns laut sein. Lasst uns handeln.