Dieser besondere Lauf, bei dem es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um ein Zeichen der Solidarität mit Menschen in der letzten Lebensphase geht, erlebt die 16. Auflage: Am Sonntag, 13. September 2026, findet der diesjährige „Krefelder Hospizlauf“ statt – wieder als Sternlauf von insgesamt zwölf Startpunkten für Läufer/-innen und Walker/-innen rund um Krefeld, St. Tönis sowie Meerbusch mit dem gemeinsamen Ziel „Hospiz am Blumenplatz“. Die Teilnehmer/-innen möchten ihre Solidarität mit den schwerstkranken Menschen zeigen, die im Hospiz stationär oder über Ehrenamtler ambulant zuhause betreut werden.
Der Lauf wird organisiert vom Stadtsportbund Krefeld und der Hospiz Stiftung Krefeld.
„Dieter Hofmann hat den Lauf 2011 ins Leben gerufen, um Spenden für die Hospiz-Arbeit zu sammeln. Er hatte in der eigenen Familie erlebt, wie ein Mensch in der letzten Lebensphase im Hospiz begleitet wird, und wollte etwas zurückgeben“, beschreibt Jens Sattler (Geschäftsführer SSB) die Geschichte und den Zweck des Sport-Events, das nicht auf Leistung, sondern auf Mitmenschlichkeit und Mitgefühl setzt.
Das Prinzip ist einfach: Noch bis zum 10. September 2026 kann sich jede und jeder über die Webseite des SSB für einen der Startpunkte und eine der dort angegebenen Startzeiten anmelden. Der Anmeldebeitrag von 10 Euro wird auf das Konto des SSB überwiesen. Dieser sammelt das Geld und überweist es nach dem Lauf als Spende an die Hospiz Stiftung Krefeld. Dazu sammeln die SVK 72 und die Caritas Krefeld & Meerbusch in einer geschlossenen Spendenaktion für das Hospiz.
Außerdem können Kurzentschlossene am Veranstaltungstag selbst noch vormittags zu den Startpunkten kommen, sich dort anmelden und die Startgebühr vor Ort zahlen. Die Startpunkte werden seit Beginn an von verschiedenen Krefelder Sportvereinen betreut. Sie sind an dem Sonntag meist ab ca. 9.30 Uhr bis 11:30 Uhr besetzt.
Am Lauftag melden sich die Teilnehmer an „ihrem“ Startpunkt. Dann machen sich die Gruppen in Abständen auf den gemeinsamen Weg zum Hospiz an der Jägerstraße 84. Ziel ist es, in der Gruppe anzukommen und dann mit den Sportlern von den anderen Startpunkten gemeinsam zu zeigen: „Wir unterstützen die Hospiz-Arbeit“.
„Wir freuen uns sehr, dass dieser Lauf jetzt so eine feste Tradition in Krefeld ist. Die Gäste, die an diesem Tag in der Lage sind, kommen gerne herunter und genießen die Gesellschaft der vielen Menschen“, so Alexander Henes (Gesamtleitung Hospiz) und Prof. Roland Besser (Hospiz Stiftung Krefeld). Der Lauf und die Anteilnahme aus der Bevölkerung sei für sie und ihre Angehörigen ein starkes Zeichen der Unterstützung in der schwierigen Zeit von Krankheit und Tod. Das Hospiz verwendet die Spenden für Angebote und Therapien, die nicht über den Pflegesatz der Kassen finanziert werden.
Wenn es die Situation der Gäste erlaubt, werden sie als erste nach einer kleinen Runde im Rollstuhl oder manchmal sogar im Krankenbett durch das Ziel geschoben – das organisieren Pflege und Ehrenamt im Hospiz.
In den Vorjahren haben immer rund 1000 Läufer/-innen und Walker/-innen mitgemacht – in jedem Alter. Teils waren es ganze Jugendmannschaften aus den Vereinen, aber auch viele, die sich einzeln, als Familie oder als Freundeskreis angemeldet haben. Auch Gruppen aus Schützen- und Karnevalsvereinen machen mit. „Der Lauf ist ein guter Weg, den Gedanken der Hospiz-Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen und den Menschen die Scheu davor zu nehmen“, beschreibt Alexander Henes einen weiteren Effekt dieser besonderen sportlichen Veranstaltung.
Im Ziel werden die Läufer / Walker von den Ehrenamtlern im Hospiz und weiteren Helfern mit Getränken, Würstchen und Obst gestärkt, die von verschiedenen Unternehmen gesponsert werden. Der Hospiz-Garten ist geöffnet, um Platz für die notwendige Erholung zu bieten. Andere Kosten rund um die Organisation des Laufes werden von AOK, Sparkasse Krefeld, Wohnstätte Krefeld, Hochschule Niederrhein sowie den SWK gesponsert. „Wir sind sehr dankbar für die vielfältige Unterstützung und Hilfe, die aus ganz Krefeld kommt – man kann gar nicht alles aufzählen“, so Sattler. Er ist sicher: „Wer einmal den Einlauf am Hospiz erlebt hat, der vergisst diese besondere Stimmung wohl nie wieder“.
Alle Infos hier
Eislaufen für den guten Zweck
Die Krefelder Eissportvereine sind auch mit im Boot: Sie organisieren einen Eislaufspot in der Rheinlandhalle: Von 14 bis 16 Uhr ist Eiszeit, die Gebühren gehen ebenfalls als Spende an das Hospiz. Die Stadt Krefeld stellt dafür die Halle zur Verfügung.
Wichtig zu wissen
16. Krefelder Hospiz-Lauf: 13. September 2026, ab 10 Uhr (Startpunkte).
Wie gewohnt, wird die Anmeldung der Läufer online über www.ssb-krefeld.de organisiert. Die Vereine organisieren für ihre Mitglieder eine Sammel-Anmeldung.
Die Lauf-/Walkingzeiten an den jeweiligen Startpunkten stehen auf der Homepage des SSB Krefeld. Die Starts beginnen um kurz vor 10 Uhr, der erste Zieleinlauf am Hospiz wird für ca. 11:45 Uhr erwartet.
Der Heimweg ist für die Teilnehmer ebenfalls gesichert: Es gibt kostenlose Shuttle-Busse der SWK zu den Zielen: Fischeln/Bösinghoven, Forstwald/St. Tönis, Uerdingen und Hüls.
Ein erfolgreicher Sport-im-Park-Sommer 2026
/in AktuellesSport im Park 2026 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Von Mitte Juni bis Mitte September nutzten rund 3.000 Krefelderinnen und Krefelder die Möglichkeit, kostenlos und unverbindlich an einem vielfältigen Bewegungsprogramm unter freiem Himmel teilzunehmen.
An insgesamt 18 Standorten wurden 258 Kurseinheiten in 26 unterschiedlichen Sport- und Bewegungsangeboten durchgeführt. Neben bewährten Klassikern bereicherten in diesem Jahr auch neue Angebote wie Kanu-Sport, ein Einsteiger-Laufkurs sowie verschiedene Radsportangebote das Programm. Unter der Anleitung von 36 qualifizierten Übungsleitungen konnten Menschen jeden Alters und Fitnessniveaus gemeinsam aktiv werden, neue Sportarten kennenlernen und Freude an Bewegung erleben.
Der Stadtsportbund Krefeld bedankt sich herzlich bei allen beteiligten Vereinen, Übungsleitungen sowie den zahlreichen Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Begeisterung. Ein besonderer Dank gilt zudem unseren Kooperationspartnern und Förderern: der Stadt Krefeld, der AOK Rheinland/Hamburg, der Hochschule Niederrhein, dem Landessportbund NRW und der SWK. Durch ihre Unterstützung konnte das kostenfreie Angebot auch in diesem Jahr erfolgreich umgesetzt werden.
Die Vorfreude auf Sport im Park 2027 ist bereits groß. Weitere Informationen zur nächsten Ausgabe werden rechtzeitig auf dieser Seite veröffentlicht.
Vielen Dank für einen bewegten Sommer 2026!
Trotz Regen: 16. Krefelder Hospizlauf setzt starkes Zeichen der Solidarität
/in AktuellesDer 16. Krefelder Hospizlauf hat erneut gezeigt, wie groß die Verbundenheit der Menschen in Krefeld und der Region mit dem Krefelder Hospiz ist. Trotz des anhaltenden Regens gingen zahlreiche Läufer*innen und Walker*innen an den Start und machten sich von den verschiedenen Startpunkten auf den Weg zum Hospiz.
Der Regen konnte der guten Stimmung und der Motivation der Teilnehmenden wenig anhaben. Unterwegs und insbesondere bei den Zieleinläufen am Hospiz wurde deutlich, was den Hospizlauf seit vielen Jahren auszeichnet: Gemeinsames Engagement, Begegnung und die Unterstützung einer wichtigen Sache.
Das auch bei diesem Wetter so viele Menschen teilgenommen haben, ist ein beeindruckendes Zeichen der Verbundenheit mit dem Krefelder Hospiz und seiner wichtigen Arbeit. Unser herzlicher Dank gilt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben – den Teilnehmenden, den vielen Helfer*innen sowie unseren Unterstützer*innen und Sponsoren.
Der Hospizlauf ist inzwischen fest im Krefelder Veranstaltungskalender verankert. Zahlreiche Vereine, Gruppen, Einrichtungen und Einzelpersonen engagieren sich Jahr für Jahr und tragen dazu bei, dass die Veranstaltung zu einem einzigartigen Erlebnis wird.
Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren und Unterstützern, die den 16. Krefelder Hospizlauf erneut tatkräftig begleitet haben.
Die Spendensumme zugunsten des Krefelder Hospizes wird derzeit noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
Allen, die sich vom Regen nicht abhalten ließen und dabei waren, gilt unser herzlicher Dank. Sie haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel Solidarität und Gemeinschaft bewirken können.
Sport, Spiel und Bewegung beim Weltkindertag 2026
/in AktuellesAm 20. September 2026 fand im Krefelder Stadtwald das große Fest zum Weltkindertag statt. Zahlreiche Kinder und Familien nutzten die Gelegenheit, die verschiedenen Angebote vor Ort zu entdecken, gemeinsam aktiv zu sein und einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen. Auch wir waren mit einem eigenen Mitmachangebot dabei.
An unserem Stand drehte sich alles um Spiel, Bewegung und gemeinsames Ausprobieren. Die Kinder konnten zunächst eigene Indiacas basteln und diese anschließend bei unseren offenen Spiel- und Bewegungsangeboten direkt ausprobieren. So konnten sie sich ganz unkompliziert bewegen, neue Spiele kennenlernen und gemeinsam mit anderen Kindern aktiv sein.
Unterstützt wurden wir dabei von der Badminton-Abteilung des KTSV Preussen Krefeld, die ein eigenes Badminton-Angebot auf die Beine stellte. Damit konnten die Besucherinnen und Besucher auch erste Erfahrungen mit Schläger und Federball sammeln und den Badmintonsport spielerisch kennenlernen.
Wir freuen uns über die vielen kleinen und großen Besucherinnen und Besucher, die bei uns vorbeigeschaut und unsere Angebote genutzt haben. Der Weltkindertag hat einmal mehr gezeigt, wie viel Freude gemeinsames Spielen und Bewegen machen kann.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern sowie allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen unseres Angebots beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an die Badminton-Abteilung des KTSV Preussen Krefeld für die tatkräftige Unterstützung und das tolle Mitmachangebot.
Natürlich möchten wir uns auch bei allen Kindern, Eltern und weiteren Besucherinnen und Besuchern bedanken, die bei uns vorbeigeschaut und den Tag gemeinsam mit uns gestaltet haben.
Sportabzeichen-Aktionstag 2026 der Schulen
/in AktuellesSportabzeichen-Aktionstag 2026 der Schulen
Bei bestem Sportwetter verwandelte sich die Bezirkssportanlage Horkesgath am Donnerstag, den 24. September 2026, in einen Ort voller Bewegung, Begeisterung und Gemeinschaft. Der Stadtsportbund Krefeld e.V. veranstaltete gemeinsam mit der Realschule Horkesgath und dem Hauptsponsor Sparkasse Krefeld einen großen Sportabzeichen-Aktionstag 2026.
Dirk Schumacher von der Sparkasse Krefeld, die zweite Konrektorin der Realschule Horkesgath, Carina Lüttke, Oliver Klostermann vom Fachbereich Sport und Sportförderung der Stadt Krefeld sowie Cordula Meisgen, stellvertretende Vorsitzende des Stadtsportbundes Krefeld waren gekommen, um diese besondere Aktion, den Einsatz der Verantwortlichen und die großartigen Leistungen der Schüler*innen zu würdigen.
Mit dem „Aktionstag Sportabzeichen 2026“ wollte der Stadtsportbund Krefeld den Krefelder Schüler*innen eine zusätzliche Gelegenheit bieten, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen und Freude an Bewegung zu erleben. Hierzu waren ausgewählte Grundschulen aus der Umgebung eingeladen, die gemeinsam mit den 5. und 6. Klassen der Realschule Horkesgath von 8:30 Uhr bis 14:00 Uhr die sportlichen Herausforderungen meisterten. In den Bereichen Ausdauer, Kraft, Koordination und Schnelligkeit zeigten die Kinder und Jugendlichen großen Einsatz, Ehrgeiz und beeindruckenden Teamgeist.
Besonders erfreulich war zu sehen, mit welcher Motivation und Begeisterung die Teilnehmer*innen die einzelnen Disziplinen absolvierten. Viele wuchsen dabei über sich hinaus, feuerten sich gegenseitig an und sammelten wertvolle Erfolgserlebnisse. Damit wurde der Aktionstag nicht nur zu einer sportlichen Herausforderung, sondern auch zu einem gelungenen Beispiel für Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Der Stadtsportbund Krefeld bedankt sich herzlich bei der Sparkasse Krefeld für die großzügige finanzielle Unterstützung, beim Fachbereich Sport und Sportförderung der Stadt Krefeld für die Bereitstellung der Sportstätten und Ressourcen, bei der Realschule Horkesgath für die engagierte Mitorganisation sowie die Bereitstellung von Lehrkräften und Helfer*innen. Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Berufskolleg Vera Beckers für den Einsatz seiner Übungsleiter*innen und Sporthelfer*innen sowie den ehrenamtlichen Sportabzeichen-Prüfer*innen des Stadtsportbundes Krefeld. Ohne dieses gemeinsame Engagement wäre ein solch erfolgreicher und erlebnisreicher Tag für die Kinder und Jugendlichen nicht möglich gewesen.
Noch Anmeldungen möglich: „16. Krefelder Hospizlauf“
/in AktuellesDieser besondere Lauf, bei dem es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um ein Zeichen der Solidarität mit Menschen in der letzten Lebensphase geht, erlebt die 16. Auflage: Am Sonntag, 13. September 2026, findet der diesjährige „Krefelder Hospizlauf“ statt – wieder als Sternlauf von insgesamt zwölf Startpunkten für Läufer/-innen und Walker/-innen rund um Krefeld, St. Tönis sowie Meerbusch mit dem gemeinsamen Ziel „Hospiz am Blumenplatz“. Die Teilnehmer/-innen möchten ihre Solidarität mit den schwerstkranken Menschen zeigen, die im Hospiz stationär oder über Ehrenamtler ambulant zuhause betreut werden.
Der Lauf wird organisiert vom Stadtsportbund Krefeld und der Hospiz Stiftung Krefeld.
„Dieter Hofmann hat den Lauf 2011 ins Leben gerufen, um Spenden für die Hospiz-Arbeit zu sammeln. Er hatte in der eigenen Familie erlebt, wie ein Mensch in der letzten Lebensphase im Hospiz begleitet wird, und wollte etwas zurückgeben“, beschreibt Jens Sattler (Geschäftsführer SSB) die Geschichte und den Zweck des Sport-Events, das nicht auf Leistung, sondern auf Mitmenschlichkeit und Mitgefühl setzt.
Das Prinzip ist einfach: Noch bis zum 10. September 2026 kann sich jede und jeder über die Webseite des SSB für einen der Startpunkte und eine der dort angegebenen Startzeiten anmelden. Der Anmeldebeitrag von 10 Euro wird auf das Konto des SSB überwiesen. Dieser sammelt das Geld und überweist es nach dem Lauf als Spende an die Hospiz Stiftung Krefeld. Dazu sammeln die SVK 72 und die Caritas Krefeld & Meerbusch in einer geschlossenen Spendenaktion für das Hospiz.
Außerdem können Kurzentschlossene am Veranstaltungstag selbst noch vormittags zu den Startpunkten kommen, sich dort anmelden und die Startgebühr vor Ort zahlen. Die Startpunkte werden seit Beginn an von verschiedenen Krefelder Sportvereinen betreut. Sie sind an dem Sonntag meist ab ca. 9.30 Uhr bis 11:30 Uhr besetzt.
Am Lauftag melden sich die Teilnehmer an „ihrem“ Startpunkt. Dann machen sich die Gruppen in Abständen auf den gemeinsamen Weg zum Hospiz an der Jägerstraße 84. Ziel ist es, in der Gruppe anzukommen und dann mit den Sportlern von den anderen Startpunkten gemeinsam zu zeigen: „Wir unterstützen die Hospiz-Arbeit“.
„Wir freuen uns sehr, dass dieser Lauf jetzt so eine feste Tradition in Krefeld ist. Die Gäste, die an diesem Tag in der Lage sind, kommen gerne herunter und genießen die Gesellschaft der vielen Menschen“, so Alexander Henes (Gesamtleitung Hospiz) und Prof. Roland Besser (Hospiz Stiftung Krefeld). Der Lauf und die Anteilnahme aus der Bevölkerung sei für sie und ihre Angehörigen ein starkes Zeichen der Unterstützung in der schwierigen Zeit von Krankheit und Tod. Das Hospiz verwendet die Spenden für Angebote und Therapien, die nicht über den Pflegesatz der Kassen finanziert werden.
Wenn es die Situation der Gäste erlaubt, werden sie als erste nach einer kleinen Runde im Rollstuhl oder manchmal sogar im Krankenbett durch das Ziel geschoben – das organisieren Pflege und Ehrenamt im Hospiz.
In den Vorjahren haben immer rund 1000 Läufer/-innen und Walker/-innen mitgemacht – in jedem Alter. Teils waren es ganze Jugendmannschaften aus den Vereinen, aber auch viele, die sich einzeln, als Familie oder als Freundeskreis angemeldet haben. Auch Gruppen aus Schützen- und Karnevalsvereinen machen mit. „Der Lauf ist ein guter Weg, den Gedanken der Hospiz-Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen und den Menschen die Scheu davor zu nehmen“, beschreibt Alexander Henes einen weiteren Effekt dieser besonderen sportlichen Veranstaltung.
Im Ziel werden die Läufer / Walker von den Ehrenamtlern im Hospiz und weiteren Helfern mit Getränken, Würstchen und Obst gestärkt, die von verschiedenen Unternehmen gesponsert werden. Der Hospiz-Garten ist geöffnet, um Platz für die notwendige Erholung zu bieten. Andere Kosten rund um die Organisation des Laufes werden von AOK, Sparkasse Krefeld, Wohnstätte Krefeld, Hochschule Niederrhein sowie den SWK gesponsert. „Wir sind sehr dankbar für die vielfältige Unterstützung und Hilfe, die aus ganz Krefeld kommt – man kann gar nicht alles aufzählen“, so Sattler. Er ist sicher: „Wer einmal den Einlauf am Hospiz erlebt hat, der vergisst diese besondere Stimmung wohl nie wieder“.
Alle Infos hier
Eislaufen für den guten Zweck
Die Krefelder Eissportvereine sind auch mit im Boot: Sie organisieren einen Eislaufspot in der Rheinlandhalle: Von 14 bis 16 Uhr ist Eiszeit, die Gebühren gehen ebenfalls als Spende an das Hospiz. Die Stadt Krefeld stellt dafür die Halle zur Verfügung.
Wichtig zu wissen
16. Krefelder Hospiz-Lauf: 13. September 2026, ab 10 Uhr (Startpunkte).
Wie gewohnt, wird die Anmeldung der Läufer online über www.ssb-krefeld.de organisiert. Die Vereine organisieren für ihre Mitglieder eine Sammel-Anmeldung.
Die Lauf-/Walkingzeiten an den jeweiligen Startpunkten stehen auf der Homepage des SSB Krefeld. Die Starts beginnen um kurz vor 10 Uhr, der erste Zieleinlauf am Hospiz wird für ca. 11:45 Uhr erwartet.
Der Heimweg ist für die Teilnehmer ebenfalls gesichert: Es gibt kostenlose Shuttle-Busse der SWK zu den Zielen: Fischeln/Bösinghoven, Forstwald/St. Tönis, Uerdingen und Hüls.
63 Krefelder Jugendliche zu Sporthelfern ausgebildet
/in AktuellesSporthelferinnen und Sporthelfer engagieren sich ehrenamtlich und tragen maßgeblich dazu bei, Bewegungsangebote an Schulen und in Sportvereinen zu bereichern. Sie betreuen Sportgruppen in den Pausen, unterstützen bei Wettkämpfen und Klassenfahrten, gestalten Bewegungsangebote und geben ihr sportliches Wissen sowie praktische Tipps weiter. Im Rathaus erhielten nun 63 Schülerinnen und Schüler aus neun Schulen ihre Zertifikate für die erfolgreich abgeschlossene Sporthelfer-I-Ausbildung. Die Auszeichnungen wurden von Stadtdirektor Markus Schön und dem Vorsitzenden des Stadtsportbunds, Jochen Adrian, überreicht. Als Anerkennung für ihr Engagement bekamen die Jugendlichen außerdem ein T-Shirt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Foto: Dirk Jochmann
Neuausrichtung „Partnerschule des Leistungssports Krefeld“
/in AktuellesIm Jahre 2017 ging auf Initiative des Stadtsportbundes Krefeld aus dem „Krefelder Sportdialog“ das „Netzwerk Krefelder Schulen und Leistungssport“ mit Unterstützung von Krefelder Schulen und Leistungssport treibenden Krefelder Vereinen an den Start. Das erklärte Ziel des Netzwerks war es, die leistungssportlichen Ambitionen junger Athletinnen und Athleten mit den schulischen Anforderungen in Einklang zu bringen. Die Gesamtkoordination lag in den Händen des Stadtsportbundes Krefeld. In zahlreichen Sportart übergreifenden Workshops und vielfältigen weiteren Angeboten wurde in den Folgejahren ein reger Austausch zwischen Schulen und Vereinen einerseits,aber auch unter den Athletinnen und Athleten unterschiedlichster Sportarten andererseits erreicht. Allerdings drängte sich im Laufe der Jahre zunehmend die Frage auf: Reicht dieses Unterstützungs- und Förderangebot für unsere jungen LeistungssportlerInnen? Gehören nicht auch Maßnahmen zur Erleichterung des Schul- und Sportalltags, konkrete Förderangebote, eventuell Hausaufgabenbetreuung, Nacharbeiten von ausgefallenem Unterricht durch Lehrgänge und Turniere/Wettkämpfe, individuelle Betreuungs- und Beratungsangebote usw. zum Aufgabenbereich eines Netzwerkes mit obigem Anspruch?
Schnell tauchten jedoch anschließend die standortspezifischen Probleme auf: die aktuell 19 Bundes- und 135 Landeskader, die in Krefeld zur Schule gehen bzw. an Krefelder Sportstätten trainieren, sind über das gesamte Stadtgebiet und auf eine hohe Anzahl Krefelder Schulen verteilt. Die Überlegungen liefen letztendlich darauf hinaus, 3 Schulen mit durchgängig hohem Kaderanteil als federführende Schulen anzusprechen und diesen die übrigen 15 Schulen des Netzwerks zuzuteilen. Die drei ausgewählten Schulen stimmten dem Plan zu und erklärten sich bereit, die Koordination der ihnen zugeordneten Schulen und deren LeistungssportlerInnen in die Hand zu nehmen. So übernahm das Moltke-Gymnasium die Aufgabe, sich mit dem Ricarda-Huch-Gymnasium, dem Hannah-Arendt-Gym., der Kurt-Tucholski-Gesamtschule, der Grotenburg-Grundschule und der Grundschule Süd zusammenzusetzen. Die Maria-Montessori-Gesamtschule übernahm die Zusammenarbeit mit der Marienschule, der Gesamtschule Kaiserplatz, der Gesamtschule Uerdingen, der Gesamtschule Botanischer Garten sowie der Edith-Stein-Grundschule. Das Berufskolleg
Vera Beckers setzt sich mit Vertretern des Gymnasium Horkesgath, der Kauf,mannsschule, dem BK Uerdingen, der Grundschule am Stadtpark Fischeln sowie dem Maria-Sybilla-Merian-Gymnasium an einen Tisch. Zusätzlich sind den federführenden Schulen die Sportvereine des Netzwerks zugeteilt: das Berufskolleg Vera Beckers kümmert sich vornehmlich um Eishockey (KEV81), Ringen (KSV Germania), Cheerleading (SC 05) und Inlineskaterhockey (1. Crefelder Skaterhockeyclub). Die Montessori-Gesamtschule übernimmt die Betreuung der KadersportlerInnen aus den Sportarten Wasserball (USV08, SVK 72), Rudern (CRC), Leichtathletik (SC 05) und Fechten (Fecht Club Krefeld). Das Moltke-Gymnasium betreut vornehmlich die AthletInnen aus den Sportarten Hockey (CHTC), Tennis (HTC Blau-Weiß), Turnen (Fischelner Sportverein 1998) und Basketball (SC 05).
An den drei federführenden Schulen werden in Abhängigkeit von den jeweiligen Raum- und Personalkapazitäten ab dem kommenden Schuljahr Betreuungs- und Beratungsangebote, Aufenthaltsmöglichkeiten, Hausaufgabenbetreuung und qualifizierter Nachführunterricht in den Kernfächern angeboten. „Keine Leistungssportlerin, kein Leistungssportler soll wegen seiner leistungssportlichen Ambitionen schlechtere Schulnoten bekommen!“, so Joachim Krins, Diplom-Sportlehrer und Gesamtkoordinator des Stadtsportbundes Krefeld. Die schulformübergreifende, flexible und individuell abgestimmte Förderung von Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern in Krefeld, die durch eine zentrale, unabhängige Koordination und enge Kooperation mit allen relevanten Partnern getragen wird, ist das Besondere am Netzwerk und gleichzeitig ein Novum im Verbundsystem Schule und Leistungssport in NRW. Dies schafft optimale Bedingungen für die Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport und ist in dieser Form beispielhaft.