Noch Anmeldungen möglich: „16. Krefelder Hospizlauf“
Dieser besondere Lauf, bei dem es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um ein Zeichen der Solidarität mit Menschen in der letzten Lebensphase geht, erlebt die 16. Auflage: Am Sonntag, 13. September 2026, findet der diesjährige „Krefelder Hospizlauf“ statt – wieder als Sternlauf von insgesamt zwölf Startpunkten für Läufer/-innen und Walker/-innen rund um Krefeld, St. Tönis sowie Meerbusch mit dem gemeinsamen Ziel „Hospiz am Blumenplatz“. Die Teilnehmer/-innen möchten ihre Solidarität mit den schwerstkranken Menschen zeigen, die im Hospiz stationär oder über Ehrenamtler ambulant zuhause betreut werden.
Der Lauf wird organisiert vom Stadtsportbund Krefeld und der Hospiz Stiftung Krefeld.
„Dieter Hofmann hat den Lauf 2011 ins Leben gerufen, um Spenden für die Hospiz-Arbeit zu sammeln. Er hatte in der eigenen Familie erlebt, wie ein Mensch in der letzten Lebensphase im Hospiz begleitet wird, und wollte etwas zurückgeben“, beschreibt Jens Sattler (Geschäftsführer SSB) die Geschichte und den Zweck des Sport-Events, das nicht auf Leistung, sondern auf Mitmenschlichkeit und Mitgefühl setzt.
Das Prinzip ist einfach: Noch bis zum 10. September 2026 kann sich jede und jeder über die Webseite des SSB für einen der Startpunkte und eine der dort angegebenen Startzeiten anmelden. Der Anmeldebeitrag von 10 Euro wird auf das Konto des SSB überwiesen. Dieser sammelt das Geld und überweist es nach dem Lauf als Spende an die Hospiz Stiftung Krefeld. Dazu sammeln die SVK 72 und die Caritas Krefeld & Meerbusch in einer geschlossenen Spendenaktion für das Hospiz.
Außerdem können Kurzentschlossene am Veranstaltungstag selbst noch vormittags zu den Startpunkten kommen, sich dort anmelden und die Startgebühr vor Ort zahlen. Die Startpunkte werden seit Beginn an von verschiedenen Krefelder Sportvereinen betreut. Sie sind an dem Sonntag meist ab ca. 9.30 Uhr bis 11:30 Uhr besetzt.
Am Lauftag melden sich die Teilnehmer an „ihrem“ Startpunkt. Dann machen sich die Gruppen in Abständen auf den gemeinsamen Weg zum Hospiz an der Jägerstraße 84. Ziel ist es, in der Gruppe anzukommen und dann mit den Sportlern von den anderen Startpunkten gemeinsam zu zeigen: „Wir unterstützen die Hospiz-Arbeit“.
„Wir freuen uns sehr, dass dieser Lauf jetzt so eine feste Tradition in Krefeld ist. Die Gäste, die an diesem Tag in der Lage sind, kommen gerne herunter und genießen die Gesellschaft der vielen Menschen“, so Alexander Henes (Gesamtleitung Hospiz) und Prof. Roland Besser (Hospiz Stiftung Krefeld). Der Lauf und die Anteilnahme aus der Bevölkerung sei für sie und ihre Angehörigen ein starkes Zeichen der Unterstützung in der schwierigen Zeit von Krankheit und Tod. Das Hospiz verwendet die Spenden für Angebote und Therapien, die nicht über den Pflegesatz der Kassen finanziert werden.
Wenn es die Situation der Gäste erlaubt, werden sie als erste nach einer kleinen Runde im Rollstuhl oder manchmal sogar im Krankenbett durch das Ziel geschoben – das organisieren Pflege und Ehrenamt im Hospiz.
In den Vorjahren haben immer rund 1000 Läufer/-innen und Walker/-innen mitgemacht – in jedem Alter. Teils waren es ganze Jugendmannschaften aus den Vereinen, aber auch viele, die sich einzeln, als Familie oder als Freundeskreis angemeldet haben. Auch Gruppen aus Schützen- und Karnevalsvereinen machen mit. „Der Lauf ist ein guter Weg, den Gedanken der Hospiz-Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen und den Menschen die Scheu davor zu nehmen“, beschreibt Alexander Henes einen weiteren Effekt dieser besonderen sportlichen Veranstaltung.
Im Ziel werden die Läufer / Walker von den Ehrenamtlern im Hospiz und weiteren Helfern mit Getränken, Würstchen und Obst gestärkt, die von verschiedenen Unternehmen gesponsert werden. Der Hospiz-Garten ist geöffnet, um Platz für die notwendige Erholung zu bieten. Andere Kosten rund um die Organisation des Laufes werden von AOK, Sparkasse Krefeld, Wohnstätte Krefeld, Hochschule Niederrhein sowie den SWK gesponsert. „Wir sind sehr dankbar für die vielfältige Unterstützung und Hilfe, die aus ganz Krefeld kommt – man kann gar nicht alles aufzählen“, so Sattler. Er ist sicher: „Wer einmal den Einlauf am Hospiz erlebt hat, der vergisst diese besondere Stimmung wohl nie wieder“.
Alle Infos hier
Eislaufen für den guten Zweck
Die Krefelder Eissportvereine sind auch mit im Boot: Sie organisieren einen Eislaufspot in der Rheinlandhalle: Von 14 bis 16 Uhr ist Eiszeit, die Gebühren gehen ebenfalls als Spende an das Hospiz. Die Stadt Krefeld stellt dafür die Halle zur Verfügung.
Wichtig zu wissen
16. Krefelder Hospiz-Lauf: 13. September 2026, ab 10 Uhr (Startpunkte).
Wie gewohnt, wird die Anmeldung der Läufer online über www.ssb-krefeld.de organisiert. Die Vereine organisieren für ihre Mitglieder eine Sammel-Anmeldung.
Die Lauf-/Walkingzeiten an den jeweiligen Startpunkten stehen auf der Homepage des SSB Krefeld. Die Starts beginnen um kurz vor 10 Uhr, der erste Zieleinlauf am Hospiz wird für ca. 11:45 Uhr erwartet.
Der Heimweg ist für die Teilnehmer ebenfalls gesichert: Es gibt kostenlose Shuttle-Busse der SWK zu den Zielen: Fischeln/Bösinghoven, Forstwald/St. Tönis, Uerdingen und Hüls.

