Sieben Vereine für Engagement in Inklusion und Integration ausgezeichnet

Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam stark“ haben Vertreter*innen des Krefelder Sports am Dienstag sieben Vereine für ihr vorbildliches Wirken in den Bereichen Inklusion, Integration, Diversity und Frauenförderung geehrt. Die Auszeichnungen wurden im Haus der Bildung verliehen. Für den SSB ist die Würdigung ein Signal dafür, wie engagiert die Krefelder Vereine gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

Insgesamt sieben Vereine erhielten Urkunden und Preisgelder in Höhe von bis zu 10.000 Euro. Videoclips gaben Einblicke in die prämierten Aktivitäten und Projekte, im Anschluss befragte Moderatorin Anouk van der Vliet die Vertreter*innen von Sportverwaltung, SSB und Vereinen zu ihren Erfahrungen und Haltungen zu den Themen Inklusion, Integration, Diversity und Frauenförderung. . Der Abend bot zudem viel Raum für Austausch und Vernetzung.

Die ausgezeichneten Vereine

  • TSV Krefeld-Bockum 1901 – für die Ausrichtung der Deutschen Para-Mannschaftsmeisterschaften im Tischtennis 2025 und die Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung des Para-Sports.
  • Sportclub Krefeld 05 – für den konsequenten Ausbau inklusiver Angebote in Handball, Cheerleading und Kanusport, die mittlerweile rund 80 Sportler*innen  mit Handicap nutzen.
  • TC Seidenstadt – für die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung und Einwanderungsgeschichte bei Tanzsportabzeichen-Abnahmen.
  • ISHC Bockumer Bulldogs – für besonderes Engagement im Bereich der Frauenförderung.
  • HTC Blau Weiß Krefeld – für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Integrativen Bewegungskindergarten Pfiffikus.
  • Linner SV – für die Organisation von Mädchen- und Frauenturnieren sowie eines Jugendpokalturniers.
  • CSV Marathon Krefeld 1910 – für den stetigen Aufbau des Mädchen- und Frauenfußballs mit inzwischen vier Teams und etwa 100 Mitgliedern.

Osterferienangebote Krefelder Sportvereine 2026

30. März 2026 bis 10. April 2026

Reit- und Fahrfreunde Stockhof e.V.
Event „Ostereier & Ponyäppel“
Silke Birmes
info@rff-stockhof.de
017623719634
02.04.2026,
15-18 Uhr
4 -9 Jahre

Reit- und Fahrfreunde Stockhof e.V.
Event „Ausflug auf die Frühlingswiese“
Silke Birmes
info@rff-stockhof.de
017623719634
10.04.2026,
15-18 Uhr
4 -9 Jahre

Sportclub Krefeld 1905 e.V.
Actioncamp
Georgios Reinfeldt-Tassikas
g.tassikas@krefeld05.de
„1. Osterferienwoche 30.03. – 02.04.2026“
6 – 14 Jahre
169€ Mitglieder / 189€ Nicht-Mitglieder
Camps sind ZPP (Zentrale Prüfstelle Prävention) zertifiziert,
d.h. nach erfolgreicher Teilnahme erhält man eine Teilnahme-Bescheinigung,
mit der man einen großen Teil der Campkosten von den Krankenkasse erstattet bekommt. Link zur Anmeldung: https://www.krefeld05.de/de/kinder-und-jugendsport/feriencamps/

Sportclub Krefeld 1905 e.V.
Actioncamp
Georgios Reinfeldt-Tassikas
g.tassikas@krefeld05.de
„2. Osterferienwoche 07. – 10.04.2026 “
6 – 14 Jahre 169€ Mitglieder / 189€ Nicht-Mitgleider
Camps sind ZPP (Zentrale Prüfstelle Prävention) zertifiziert,
d.h. nach erfolgreicher Teilnahme erhält man eine Teilnahme-Bescheinigung,
mit der man einen großen Teil der Campkosten von den Krankenkasse erstattet bekommt. Link zur Anmeldung: https://www.krefeld05.de/de/kinder-und-jugendsport/feriencamps/

Sportclub Krefeld 1905 e.V.
Basketball Camp
Cedric Nawrocki
flz@krefeld05.de
„2. Osterferienwoche 07. – 10.04.2026 “
6-14 Jahre 159€ Mitglieder /179€ Nicht-Mitglieder
Link zur Anmeldung: https://www.krefeld05.de/de/sportarten/wettkampf–leistungssport/basketball/anmeldung-feriencamp/

Sportclub Krefeld 1905 e.V.
Tennis Camp
Sylvia Tersteegen
tennis-jugendwart@krefeld05.de
„2. Osterferienwoche 07. – 10.04.2026 “
5 – 14 Jahre 200€ Mitglieder / 230€ Nicht-Mitglieder
Link zur Anmeldung: https://www.krefeld05.de/de/sportarten/wettkampf–leistungssport/tennis/anmeldung-tennis-camp/

Uerdinger Schwimmverein 08 e.V.
Feriencamp Ostern
Lenja van der Ende/Jonas Roßenbeck
feriencamp@usv-08.de
02151 46055
30.03. – 10.04.2026
6-12 Jahre
ab 185 Euro/Woche
https://www.usv-08.de/de/vereinsjugend/feriencamps/

Stand 25.03.2026 /Alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit

Stadtsportbund Krefeld und Segel-Club-Crefeld treten dem Qualitätsbündnis Sport NRW bei

Der Stadtsportbund Krefeld e.V. (SSB) und der Segel-Club-Crefeld e.V. (SCCR) sind offiziell in das Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport NRW aufgenommen worden. Im Rahmen eines Pressetermins wurden die Urkunden nun feierlich überreicht. Beide Organisationen sind damit die ersten Sportvereine in Krefeld, die Teil dieses landesweiten Netzwerks sind, und unterstreichen ihr Engagement für Prävention, Verantwortung und einen sicheren Sport in Krefeld.

Das Qualitätsbündnis ist eine Initiative des Landessportbund Nordrhein-Westfalen und seiner Sportjugend. Ziel ist es, Sportorganisationen dabei zu unterstützen, Schutzkonzepte zu entwickeln und Strukturen zu schaffen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Sport wirksam vor Gewalt schützen.Der Weg in das Qualitätsbündnis ist mit zehn Qualitätskriterien verbunden. Dazu zählen unter anderem die Benennung und Qualifizierung von Ansprechpersonen sowie die Entwicklung eines individuellen Schutzkonzeptes.Die Ansprechpersonen nehmen eine zentrale Rolle im Verein ein. Sie werden durch gezielte Schulungen auf ihre Aufgabe vorbereitet und sind erste Anlaufstelle für Mitglieder bei Fragen, Unsicherheiten oder Verdachtsfällen. Zu ihren Aufgaben gehört es, vertraulich zuzuhören, Betroffene zu unterstützen und bei Bedarf weitere Hilfsangebote zu vermitteln. Ein Schutzkonzept umfasst verschiedene Maßnahmen, die auf den jeweiligen Verein abgestimmt und verbindlich umgesetzt werden. Dazu gehören festgelegte Verhaltensregeln und Verfahrensregeln im Umgang mit Verdachtsfällen.

„Mit der Aufnahme in das Qualitätsbündnis setzen wir ein klares Zeichen für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und allen Sporttreibenden in Krefeld“, betont Jochen Adrian, Vorsitzender des Stadtsportbundes Krefeld.

Auch der SCCR sieht in der Mitgliedschaft einen wichtigen Schritt: „Der Prozess hat uns als Verein weiterentwickelt und das Thema Prävention fest in unseren Strukturen verankert“, erklärt Konrad Geselbracht, Vorsitzender des Vereins.

Im Rahmen des Pressetermins wurde zudem die Bedeutung des Qualitätsbündnisses für den gesamten organisierten Sport hervorgehoben. „Vereine übernehmen eine große Verantwortung. Das Qualitätsbündnis unterstützt sie dabei, dieser Verantwortung gerecht zu werden und sichere Strukturen zu schaffen“, so Uwe Busch, Vizepräsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und Sprecher der Bünde.

Mit ihrem Engagement möchten der Stadtsportbund Krefeld und der SCCR auch andere Vereine in Krefeld ermutigen, sich mit dem Thema Schutz im Sport auseinanderzusetzen und sich auf den Weg zu machen Präventionsmaßnahmen umzusetzen. Zudem weist der Stadtsportbund darauf hin, dass Krefelder Sportvereine, die sich für das Qualitätsbündnis interessieren oder Unterstützung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten und weiteren Präventionsmaßnahmen benötigen, sich jederzeit an den SSB wenden können. Dort erhalten Vereine Beratung, Informationen sowie konkrete Hilfestellungen auf dem Weg zu sicheren Strukturen im Sport.

Kontakt:

Justin Wermann, Stadtsportbund Krefeld

E-Mail: justin.wermann@ssb-krefeld.de, Tel: 02151 1540817

Bürgerentscheid zu Olympia: Wahlunterlagen werden jetzt verschickt

Rund 175.000 Krefelderinnen und Krefelder bekommen in diesen Tagen Post. In einem Umschlag mit dem Aufdruck „Eilige Wahlsache“ befinden sich die Unterlagen für den Bürgerentscheid zur Olympiabewerbung. Krefeld und 16 andere Städte möchten die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 in die Region Rhein-Ruhr holen und bitten dafür um die Zustimmung der Bevölkerung. Im Anschluss müsste die Bewerbung noch den Deutschen Olympischen Sportbund überzeugen und könnte dann international für die Ausrichtung der Spiele ins Rennen gehen. In Krefeld fänden in diesem Fall in der Yayla-Arena die Wettbewerbe für Taekwondo und Rollstuhlrugby statt.

 

Doch zuvor sind alle Deutschen und EU-Bürger über 16 Jahren mit Wohnsitz in Krefeld aufgerufen, die Frage „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Krefeld an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?“ mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten. Am Abend des 19. April werden rund 400 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Stimmen auszählen. Mindestens zehn Prozent der Bevölkerung müssen teilnehmen, damit das Ergebnis Gültigkeit erlangt.

 

Videos mit Befürwortern auf Social Media

„Man muss zupacken, wenn Chancen da sind“, sagt Stadtdirektor Markus Schön. „Und es ist eine einmalige Chance für unsere Stadt, Teil dieser Bewegung zu sein. Wir hoffen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger von diesem Geist anstecken lassen. Wir können alle gute Botschafter für Olympia sein.“ Mit Videos von Befürwortern auf Social Media, einer stadtweiten Plakat-Kampagne und Infoständen bei Sportveranstaltungen des KFC Uerdingen, der HSG Krefeld und der Krefeld Pinguine sollen vor allem Sportfans und die rund 70.000 Mitglieder von Sportvereinen angesprochen werden. Auch viele Unternehmen versprechen sich von Olympischen Spielen einen wirtschaftlichen Schub für die Region.

„Es ist das erste Mal, dass wir einen solchen Ratsbürgerentscheid in Krefeld umsetzen“, erklärt die für Wahlen zuständige Beigeordnete Cigdem Bern. „Das ist ein wichtiges Instrument der kommunalen Demokratie. Die formale Verfahrensweise ist klar festgelegt.“ So werden die Abstimmungsunterlagen am Freitag, 13. März, an alle Wahlberechtigten verschickt. Neben dem Stimmzettel und dem Wahlbrief zur kostenlosen Rücksendung der Unterlagen enthält die Sendung ein ausführliches Abstimmungsheft mit allen wichtigen Informationen und den Stellungnahmen der Ratsgruppen und Fraktionen. Dieses Heft und ein Info-Flyer stehen auch auf der zentralen Homepage www.krefeld.de/olympia zur Verfügung. Dort finden sich zudem die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ) zum Ratsbürgerentscheid.

 

Mit einem Ergebnis wird am 19. April nach 20 Uhr gerechnet

Die Zustellung der Unterlagen über die Deutsche Post erfolgt bis zum 20. März. Wer bis zum 10. April keine Unterlagen erhalten hat, kann sich unter 02151/86-4490 oder briefwahl@krefeld.de beim Wahlamt melden. Spätester Zeitpunkt für die Rücksendung des Stimmzettels ist der 15. April. Die Unterlagen können zudem bis zum 19. April, 16 Uhr, im Nachtbriefkasten des Rathauses eingeworfen werden. Am gleichen Abend erfolgt ab 18 Uhr die Auszählung im Berufskolleg Vera Beckers. Ein Ergebnis wird je nach Wahlbeteiligung zwischen 20 und 21 Uhr erwartet.

 

Zu den wichtigsten Unterstützern der Olympiabewerbung in Krefeld gehört der Stadtsportbund (SSB). „Man merkt so langsam: Das Kribbeln geht los“, sagt dessen Geschäftsführer Jens Sattler. „Wenn wir den organisierten Sport in unserer Stadt dazu bewegen können, sich positiv zu beteiligen, ist schon viel gewonnen.“ Auch der Vorsitzende Jochen Adrian rechnet mit einer großen Beteiligung. „Ich habe in meiner aktiven Zeit als Lehrer und Schulleiter fast 40 Jahre lang das Landessportfest ‚Jugend trainiert für Olympia‘ in Krefeld organisiert. Viele Schülerinnen und Schüler haben in dieser Zeit miterlebt, wie der olympische Gedanke wirkt. Die Krönung der sportlichen Wettbewerbe vor ihrer eigenen Haustür zu erleben – dieser Gedanke wird viele Menschen in Bewegung setzen.“

 

Mit Köln als „Leading City“ gehen insgesamt 17 Kommunen der Region in das Rennen um Olympia und führen ihre Ratsbürgerentscheide am gleichen Tag durch. Die Argumente sind klar formuliert: Bis zu 14 Millionen verkaufte Tickets könnten Olympische Spiele an Rhein und Ruhr bieten, dazu kurze Wege und eine große Nachhaltigkeit durch Rückgriff auf vorhandene Spielstätten. Auch gegenüber den deutschen Mitbewerbern Hamburg, Berlin und München sieht Stadtdirektor Markus Schön einen weiteren entscheidenden Vorteil: „Nirgendwo werden so viele Menschen befragt wie in unserer Region. Mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger können über Olympia abstimmen.“ Eine breite Mehrheit wäre daher auf jeden Fall ein Pfund in der weiteren Bewerbung: Krefeld hat jetzt fünf Wochen lang die Chance, ein klares Bekenntnis für die Olympischen Spiele abzugeben.

 

Fotos: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof.