Breite Unterstützung in der Krefelder Vereinslandschaft: 9. Krefelder Hospizlauf

„Wir sind sehr froh, dass der Krefelder Sport die Hospiz-Arbeit immer mehr unterstützt“, blickt Prof. Dr. Roland Besser, der Vorsitzende der Hospiz Stiftung Krefeld, auf den 9. Krefelder Hospiz-Lauf am 22. September zurück. In diesem Jahr beteiligten sich fünf weitere Sportvereine, außerdem als „nicht-sportliche“ Vereine die DRK-Schwesternschaft Krefeld und der Caritasverband für die Region Krefeld.

Der Stadtsportbund Krefeld organisierte in Zusammenarbeit mit Julien Thiele (SC Bayer 05 Uerdingen) diesen besonderen Benefiz-Lauf zugunsten der Hospiz-Arbeit in Krefeld – unter dem Motto „gemeinsam etwas bewegen“ – im Rahmen des Programmes „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen.

„Soweit wir wissen, ist dieser Hospiz-Lauf in der Form eines Sternlaufs mit jetzt 13 Startpunkten aus allen Krefelder Stadtteilen, Bösinghoven und aus St. Tönis einzigartig in Deutschland. Das Besondere ist die Stimmung unter allen, die mitmachen: Jeder gibt sein Möglichstes, um die Hospiz-Arbeit zu unterstützen“, meint Dieter Hofmann, der Vorsitzende des SSB Krefeld und Initiator des Laufes: Seine erste Frau war als Gast im Hospiz gewesen und als Dank für die Arbeit des Hospiz-Teams hatte er den Spendenlauf ins Leben gerufen.

Eine Neuheit in diesem Jahr: Zum ersten Mal machen die Krefeld Pinguine, der KEV 81, der Eissport-Verein Krefeld und die American Footballer VfR Krefeld Ravens mit – mit einem gemeinsamen Startpunkt an der Rheinlandhalle (Westparkstraße 126). Neu auch eine Gruppe der „Krefelder Seidenraupen“. Insgesamt machten rund 700 Läufer / Walker mit – vom Schüler bis zum Ü 60-Jahrigen. Die Startgelder wurden ohne Abzug an das Hospiz Krefeld weitergegeben.

Die Veranstaltung hatte wieder viele Unterstützer – wie Hauptsponsor AOK, Sparkasse Krefeld, Wohnstätte Krefeld und Salvea. Aber auch viele kleine Hilfen sind wichtig: Edeka Kempken stiftete Obst, die Brauerei Königshof alkoholfreies Bier, die Bäckerei Lomme Brötchen…. Firmen wie Radio Ilbertz, Elektro Kleinhütten, HOB und Heinzelmännchen, das Bus-Unternehmen Platen-Koyun oder Holz Roeren unterstützten bei Spezialfragen. Die „Krefelder Marine“ baute Zelte auf, für die musikalische Begleitung sorgten die Pfarrbläser von St. Stephan. Am Ziel wurden die Teilnehmer von den Ehrenamtlern des Hospizes und den Mitgliedern der Andrea Berg Fan-Clubs aus Hennef und Krefeld empfangen und mit Getränken, Obst, Würstchen und Kuchen versorgt. „Es ist immer wieder toll, wie viele Menschen auch für diese Aufgaben zur Verfügung stehen und uns helfen“, meint Hospiz-Leiter Alexander Henes.

Der Hospiz-Garten ist ebenfalls geöffnet und „viele Gäste kamen aus ihren Zimmern um sich die Veranstaltung anzuschauen. Es berührt sie immer, dass sich so viele Menschen solidarisch und mitfühlend zeigen“, so Henes.