Foto: Lothar Strücken

Ausstellung zur Krefelder Sportgeschichte – Exponate, Dokumente, Fotos und Filmaufnahmen werden gesucht

Der Stadtsportbund feiert sein Jubiläum Anfang Dezember 2020. Rund 64 000 Menschen sind derzeit Mitglieder in hiesigen Sportvereinen. Hinzu kommen die Breitensportler. „Wir sind eine unfassbare große Sportstadt“, sagt Jens Sattler, Geschäftsführer vom Stadtsportbund Krefeld.

Die vielfältige Sportgeschichte Krefelds soll nun anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Stadtsportbundes erstmals in einer Ausstellung des Museums Burg Linn thematisiert werden. Dafür sucht Kurator Dr. Christoph Dautermann noch Exponate, Dokumente, Fotos und Filmaufnahmen. Die Ausstellung soll im Spätherbst 2020 eröffnet werden.

„Bislang ist die Geschichte des Krefelder Sports nicht zusammenfassend bearbeitet worden“, sagt Dautermann. Es existieren zwar zahlreiche Festschriften und einzelne Bücher zu einigen Sparten, aber niemand habe sich bisher die Mühe gemacht, die Sportgeschichte in der Gesamtschau darzustellen. Einstige Spitzensportler wie der Leichtathlet Hubert Houben oder der Eiskunstläufer Werner Rittberger seien heute noch durch Sportanlagen bekannt, die nach ihnen benannt wurden. „Viele ehemalige Weltklasse-Athleten und Sportgrößen sind aber heute so gut wie vergessen“, so Dautermann.

Damit möglichst viele Sparten in der Ausstellung abgedeckt werden, bittet das Museum Burg Linn die Bevölkerung, entsprechende Fotos, Plakate, Ausrüstungsgegenstände, Sportkleidung, Medaillen, Urkunden oder ähnlich geeignete Zeitdokumente als Leihgaben zur Verfügung zu stellen. Ansprechpartner ist Dr. Christoph Dautermann, der per E-Mail chr.dautermann@krefeld.de zu erreichen ist.

Das Jubiläumsjahr „Tradition, Vielfalt und Visionen“ beginnt für den Stadtsportbund bereits im April 2020 mit „Kultur trifft Sport“ in der Kulturfabrik. Weiter geht es mit „Crossover Burg Linn“ Mitte Mai und einem Sportwochenende im September.

 

Foto v.l.: Dieter Porten (Sachgebietsleiter Bäder), Jens Sattler (Stadtsportbund), Jennifer Morscheiser und Christoph Dautermann (Museum Burg Linn); (c) Lothar Strücken