Aktion „KommSport“ in Krefeld

Sprinten, Sit-ups und Balancieren – drei der acht Testaufgaben, die das Spektrum des sportmotorischen Tests der Aktion „KommSport“ abdecken sollen. Drei Stationen sind in der Turnhalle des Berufskolleg Vera Beckers aufgebaut. An zwei werden die einzelnen Übungen vorgestellt und durchgeführt, die dritte ist eine theoretische Zusammenfassung des Projekts und Anleitung zum Umgang mit den Grundschülern. Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 12, die an dem Berufskolleg ihr Sportabitur absolvieren werden, lernen unter Anleitung von Studenten und Professoren der Universität Duisburg-Essen wie sie den Grundschülern die verschiedenen Aufgaben des Tests erklären und sie zur Durchführung animieren. Sie nehmen an der Schulung für Prüfer des motorischen Tests teil.

Der Test soll die motorischen Fähigkeiten der Kinder möglichst vollständig prüfen und aufzeigen, in welchen Bereichen die Kinder Schwierigkeiten haben oder besonders talentiert sind. Ausgewertet werden die Ergebnisse des Tests von der Universität Duisburg-Essen. Sobald die Auswertung abgeschlossen ist, bekommen die Lehrer, Eltern und Kinder die Einschätzung über die motorischen Fähigkeiten ihrer Schüler und Kinder. Auch die Kinder bekommen eine Urkunde. „Diese soll anhand von kindgerechter Aufmachung zeigen, was sie zu Hause üben sollten und was sie besonders gut können“, sagt Thomas Presch, Geschäftsführer für den Ausschuss Schulsport des Krefelder Schulamts. Er läuft von Station zu Station und beobachtet genau, wie die Abiturienten die Aufgaben annehmen. Gemeinsam mit der Sportjugend des Stadtsportbundes Krefeld ist er für die Umsetzung des Projekts in Krefeld verantwortlich.

23 Krefelder Grundschulen nehmen an dem Test teil. Ab dem 16.11.2015 nehmen an verschiedenen Testtagen bis zu zwei Prüfer die Aufgaben von den Schülern ab. Zusätzlich ist ein Übungsleiter von der Uni in Duisburg anwesend um bei eventuellen Fragen zu beraten.

Die Aktion „KommSport“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und dem Landessportbund NRW. Ziel des Projektes ist es möglichst viele Kinder zur Bewegung zu motovieren und ein Sporttreiben entsprechend ihrer Fähigkeiten in umliegenden Sportvereinen zu ermöglichen. Eine Art Stadtkarte für Kinder, die zeigt wo die Schule ist und wo ein Sportverein in der Nähe ist, das wünscht sich Presch.