Sport im Park – Jetzt auch in Krefeld

Der Stadtsportbund Krefeld bietet erstmalig das Projekt „Sport im Park – Wir bewegen Krefeld“ an.

 

Von August bis September können alle Sportbegeisterten und die, die es noch werden wollen an kostenlosen Sportangeboten in öffentlichen Grünanlagen oder an anderen öffentlichen Orten teilnehmen. Die Sportangebote werden von qualifizierten Übungsleitern aus zahlreichen Krefelder Sportvereinen durchgeführt. Wer Lust hat einmal eine neue Sportart kennen zu lernen oder einfach nur in netter Gesellschaft, mit gleichgesinnten Sport zu treiben ist bei den Kursangeboten genau richtig.

Vom Functional- und Fitness Training, über Boule, Kanufahren, Stand-Up-Paddling, Football-Fitness-Training oder Line Dance sowie bei zahlreichen weiteren Angeboten, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das gesamte Angebot sowie die Veranstaltungsorte und die Anfangszeiten finden Sie hier

Für bestimmte Angebote ist es notwendig sich anzumelden, diese sind in der Übersicht auf der Homepage besonders kenntlich gemacht. Bei allen anderen Kursen heißt es „Sport Sachen anziehen und los geht’s“. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Sport im Park wird nach den Vorgaben der NRW Corona-Schutzverordnung und unter Einhaltung der Hygienerichtlinien durchgeführt. Kurse im Freien fallen nur bei sehr schlechtem Wetter (Starkregen, Gewitter) aus.

Sport im Park wird in Kooperation mit zahlreichen engagierten Krefelder Sportvereinen, der AOK, dem Landessportbund NRW e.V. ,dem Kommunalen Integrationszentrum Krefeld und der Stadt Krefeld angeboten. Auch das soziale Quartiersmanagement begrüßt und unterstützt die Veranstaltung unter dem Aspekt der stärkeren Nutzung öffentlicher Räume. Welche Vereine sich beteiligen können sie der Homepage entenehmen.

Flyer liegen an öffentlichen Stelle aus.

Hospizlauf 9.1: dezentrale Veranstaltung zugunsten des Hospiz‘

Hospizlauf 9.1: dezentrale Veranstaltung zugunsten des Hospiz‘ am Blumenplatz

Eigentlich wäre 2020 das Jubiläumsjahr gewesen: Für den 27. September hatte der Stadtsportbund Krefeld den „10. Krefelder Hospizlauf“ unter Beteiligung zahlreicher Vereine geplant. „Weil die Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie uns aber in diesem Jahr keine Veranstaltung in der gewohnten Form mit Ziel am Hospiz erlauben, haben wir eine dezentrale Veranstaltung entwickelt – den Hospizlauf 9.1“, erklärt Dieter Hofmann, der Vorsitzende des SSB und Initiator des Hospizlaufes.

Die Kernidee: Am 27. September in der Zeit von 10 bis 13 Uhr finden auf insgesamt zehn weitläufigen Sportanlagen / Flächen kleinere Lauf-, Schwimm-, Segel-, und Eislaufveranstaltungen statt. Jeder Startpunkt wird von einem Verein oder mehreren Vereinen organisatorisch betreut, alles unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. „Es beteiligen sich insgesamt 21 Vereine – neu dabei sind drei Schwimmvereine und drei Segelvereine, so dass der Hospizlauf um ein Hospizschwimmen, Hospizsegeln und Hospizeislaufen erweitert wird “, beschreibt Jens Sattler, Geschäftsführer des SSB. „Sogar Stand up Paddling ist in diesem Jahr möglich. Ich bin begeistert von dem Zuspruch der Krefelder Sportvereine, die Veranstaltung in diesem Jahr zu unterstützen.“

Die Teilnehmer*innen melden sich individuell online über www.ssb-krefeld.de oder über eine Sammel-Anmeldung ihres Vereins für den „Hospizlauf 9.1“ an. Jeder zahlt ein Startgeld von 10 Euro, das in vollem Umfang an das Hospiz am Blumenplatz gespendet wird. Wer möchte, kann zudem ein Sport-Funktionsshirt mit dem Aufdruck „Hospizlauf 9.1“ bestellen (Kosten 12 Euro). Es kann in der Woche vor dem 27. September in der Geschäftsstelle des SSB abgeholt und am Lauftag getragen werden.

Der Sternlauf-Gedanke wird in diesem Jahr symbolisch übertragen: Jeder Verein schickt von seinem Startpunkt ein Vereinsmitglied mit einem Logo-Wimpel zum Hospiz am Blumenplatz. Um 13 Uhr werden sich diese Läufer zum Abschlussfoto mit Prof. Roland Besser (Vorsitzender Hospiz Stiftung Krefeld), Hospiz-Leiter Alexander Henes sowie Dieter Hofmann und Jens Sattler im Garten treffen.

Der Hospizlauf wird wieder durch Sponsoren aus Krefeld unterstützt: Es beteiligen sich die AOK, die Wohnstätte Krefeld, die Sparkasse Krefeld und Salvea. AOK-Regionalleiterin Marion Schröder erklärt: „Die AOK Rheinland/Hamburg bündelt ihr Engagement in Sachen Laufveranstaltungen unter dem Motto ‚Laufliebe‘. Im Rahmen von Gesundheitspartnerschaften ist es unser Ziel, regionale Veranstaltungen zu unterstützen, die alle Altersgruppen animieren etwas für ihre Gesundheit zu tun. Wir möchten Bewegung in den Alltag bringen, Ausdauer und Fitness fördern.“ Die Unterstützung des Hospizlaufes hier in Krefeld sei für sie eine Herzensangelegenheit. Hier gehe es nicht um Leistung, sondern um „dabei sein ist alles.“ Jeder Läufer unterstütze das Hospiz mit seiner Startgebühr. „Ich bin immer wieder begeistert vom Engagement der Krefelder sich für „ihr“ Hospiz einzusetzen. Ich begrüße das Engagement vom Stadtsportbund den Hospizlauf 2020 in dieser etwas anderen Form zu veranstalten. Auch wir sind mit einem Team dabei!“

Die Brauerei Königshof wird für jeden Startpunkt ein Kontingent an alkoholfreien Biergetränken (Malzbier und alkoholfreies Weizen) zur Verfügung stellen, damit sich die Sportler erfrischen können. Vertriebschef Frank Tichelkamp meint: „Es ist für uns als Krefelder Brauerei wichtig, auch in dieser schwierigen Zeit eine Einrichtung wie das Hospiz in Krefeld zu unterstützen.“

Der Fachbereich Sport und Sportförderung der Stadt Krefeld informiert über die neuen Regelungen zur Nutzung der städtischen Sportanlagen ab dem 15. Juli 2020

Die für Nordrhein-Westfalen maßgebende Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung-CoronaSchVO-NRW) wurde zum  15. Juli 2020angepasst, die sich auch auf den Sportbetrieb auswirken.

 

Nach § 9 Absatz 1 der ab dem 15. Juli 2020 gültigen CoronaSchVO-NRW sind beim Trainings- und Wettkampfsportbetrieb in Gruppen von mehr als zehn Personen auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im sonstigen öffentlichen Raum grundsätzlich geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern sicherzustellen.

Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung zu gewährleisten.

 

Ab dem 15. Juli 2020 ist Kontaktsport von Gruppen bis zu maximal 30 Personen ohne Einhaltung des Mindestabstandes während der Sportausübung sowohl in geschlossenen Räumen (u. a. auch Sporthallen) als auch im Freien (u. a. Bezirkssportanlagen) zulässig, sofern eine Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 der CoronaSchVO-NRW sichergestellt ist.

  • 2a Absatz 1 der CoronaSchVO-NRW gibt in diesem Zusammenhang vor, dass die einfache Rückverfolgbarkeit im Sinne der CoronaSchVO-NRW sichergestellt ist, wenn die den Begegnungsraum eröffnende Person (u. a. Veranstaltungsleitung) alle anwesenden Personen mit deren Einverständnis mit Name, Adresse und Telefonnummer sowie – sofern es sich um wechselnde Personenkreise handelt – Zeitraum des Aufenthalts bzw. Zeitpunkt von An- und Abreise schriftlich erfasst und diese Daten für vier Wochen aufbewahrt. Der gesonderten Erfassung von Adresse und Telefonnummer bedarf es nicht, wenn diese Daten für die/den Verantwortliche/n bereits verfügbar sind.
  • 2a Absatz 3 der CoronSchVO bestimmt darüber hinaus, dass die personenbezogenen Daten nach den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften zu verarbeiten, insbesondere vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig datenschutzkonform zu vernichten sind. Die für die Datenerhebung gemäß Absatz 1 Verantwortlichen können zusätzlich eine digitale Datenerfassung anbieten, haben dabei aber sämtliche Vorgaben des Datenschutzes (insbesondere bei der Fremdspeicherung von Daten) und die vollständige datenschutzkonforme Löschung der Daten nach vier Wochen in eigener Verantwortung sicherzustellen. Zudem sind die Daten im Bedarfsfall der zuständigen Behörde auf Verlangen kostenfrei in einem von ihr nutzbaren Format – auf Anforderung auch papiergebunden – zur Verfügung zu stellen. Personen, die in die digitale Datenerfassung nicht einwilligen, ist in jedem Fall eine nur papiergebundene Datenerfassung anzubieten.

 

Sofern Kontaktsport von Gruppen, die mehr als zehn Personen umfassen, ausgeübt wird, sind – mit Ausnahme des Gebotes zur Einhaltung eines Mindestabstandes während der Sportausübung gemäß § 9 Absatz 1 der ab dem 15. Juli 2020 gültigen CoronaSchVO-NRW – auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im sonstigen öffentlichen Raum geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz sowie zur Steuerung des Zutritts sicherzustellen.

Nach § 9 Absatz 3 CoronaSchVO-NRW ist es ab dem 15. Juli 2020 bis zu 300 Zuschauern gestattet, Sportanlagen zu betreten, sofern die Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 CoronaSchVO-NRW (siehe oben) sichergestellt ist.
Bei Zuschauergruppen von mehr als zehn Personen ist entsprechend § 2 Absatz 1 CoronaSchVO-NRW grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Unabhängig hiervon ist darüber hinaus gemäß § 1 Absatz 1 CoronaSchVO-NRW jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt.

 

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind nach § 9 Absatz 5 der ab dem 15. Juli 2020 gültigen CoronaSchVO-NRW bis mindestens 31. Oktober 2020 untersagt.

Um u. a. unmittelbaren Kontakt zwischen den Nutzer-/Trainingsgruppen zu vermeiden und eine Durchlüftung der Sporthallen zu ermöglichen, erfahren die herkömmlichen Belegungszeiten in den städtischen Sporthallen weiterhin einen um 15 Minuten nach hinten verschobenen Beginn. Darüber hinaus muss jede Nutzungs-/Trainingsgruppe die Sporthalle 15 Minuten vor dem herkömmlichen Nutzungsende verlassen haben. Dies gilt auch für Nutzer-/Trainingsgruppen, die demselben Verein angehören und aufeinanderfolgende Belegungszeiten in einer Sporthalle in Anspruch nehmen.
Persönliche Rüstzeiten, bspw. fürs Umkleiden und Duschen, fallen in die verkürzte Belegungszeit.

Die Bodenflächen in den Sporthallen sind nach wie vor lediglich als Trittflächen zu nutzen. Direkter Bodenkontakt, wie zum Beispiel im Rahmen gymnastischer Übungen, ist durch Gebrauch von Matten o. Ä. zu vermeiden.

Im Falle von Verunreinigungen von Bodenflächen in Sporthallen durch Sekrete (bspw. Speichel, Schweiß, Blut) sind diese unverzüglich durch geeignete Maßnahmen seitens der Vereine umfassend zu beseitigen.

Für Gruppen mit mehr als zehn Personen ist unter den Voraussetzungen, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern getroffen sind, die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum zulässig. Für Gruppen bis maximal zehn Personen gelten diese Auflagen nicht mehr.

Die gemäß CoronaSchVO-NRW einzuhaltenden Vorkehrungen sind vereinsseitig eigenverantwortlich zu gewährleisten.

Die erstmalig beabsichtigte Nutzung von Dusch- und Wasch- sowie Umkleideräumen auf den städtischen Bezirkssportanlagen ist dem Fachbereich Sport und Sportförderung – sofern nicht bereits geschehen – im Vorfeld anzuzeigen.
Als Ansprechpartner der Sportverwaltung steht Ihnen Herr Kannenberg unter der Rufnummer 02151 – 86 34 21, E-Mail: timo.kannenberg@krefeld.de, zur Verfügung.

 

Die persönlichen Verhaltenspflichten von Personen nach der CoronaSchVO-NRW sowie die allgemeinen Hygienevorschriften sind bei der Sportausübung zwingend zu befolgen. Dies hat jeder Verein eigenverantwortlich zu gewährleisten, d.h. für die Einhaltung der Verhaltenspflichten und Hygienevorschriften durch die Sportausübenden ist vereinsseitig Sorge zu tragen. Dies gilt insbesondere auch für in und auf den Sportanlagen vorhandene Einrichtungsgegenstände und Sportgeräte, die nach Benutzung in geeigneter Art und Weise gereinigt werden müssen.

 

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass nach § 2a Absatz 4 CoronaSchVO-NRW in allen Fällen des Zusammentreffens mehrerer Personen es grundsätzlich in der Verantwortung der zusammentreffenden Personen liegt, für vier Wochen nach dem Zusammentreffen zu gewährleisten, dass im Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sämtliche Personen dem Fachbereich Gesundheit mit Kontaktdaten benannt werden können.

Die aktuelle CoronaSchVO-NRW in der ab dem 15. Juli 2020 gültigen Fassung  finden Sie hier

Ebenfalls zusammengestellt ist vom Fachbereich Sport und Sportförderung der Stadt Krefeld eine Aufstellung von Fragen und Antworten

Wichtige Info: Erstattung der außerunterrichtlichen Sport- und Betreuungsangebote der Primarstufe und der Sek I im Zuge von COVID-19

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen hat sich gemeinsam mit den Kommunen dazu verpflichtet, die Finanzierungszusagen für die Ganztags- und Betreuungsangebote aufrecht zu erhalten – unabhängig davon, ob diese im Zuge von COVID-19 durchgeführt werden konnten oder nicht.

Vereine, die Bewegungs-, Spiel- und Sport- oder Betreuungsangebote im Ganztag für das 2. Schulhalbjahr 2019/2020 gemeinsam mit Schule oder dem Träger des Ganztages geplant und durchgeführt haben bzw. durchführen wollten, bis auf Grund der Corona-Schutzmaßnahmen der Unterrichtsbetrieb und somit auch die vereinbarten Angebote eingestellt werden mussten, können diese nun dennoch abrechnen. Ausgangspunkt der Rechnungsstellung ist der ursprünglich vereinbarte Umfang. Die Schulträger und Träger des Ganztages wurden darüber am Montag, 01.07.2020, von Seiten der Kommune in Kenntnis gesetzt. Bitte wenden Sie sich zur Abrechnung Ihrer Angebote an den jeweiligen Träger des Ganztages. Zu Ihrer Information ist hier das Schreiben des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen hinterlegt.